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Java-XML Data Binding Tool für UML/INTERLIS - Ein Java Code-Generator
Die Beschreibungssprache INTERLIS erlaubt es, einen Ausschnitt der realen Welt in Form von präzisen Beschreibungen zu modellieren. Für diese Modelle lassen sich Regeln für Datei- und Programm-Schnittstellen definieren. Über diese Schnittstellen lassen sich die dann Daten austauschen und Systeme integrieren.
"ibito" erleichtert einem Java-Programmierer die Arbeit mit INTERLIS und XML. Anhand eines INTERLIS 2- Datenmodells generiert ibito Java-Klassen. Diese kann er benutzen, um INTERLIS/XML-Daten (XTF) einzulesen. ibito soll auch eine Funktion anbieten, welche es erlaubt, XTF-Daten zu schreiben.
Um Data Binding zu realisieren, sind zwei Schritte nötig:

Abbildung 1 - Funktionsweise des Data Binding Compilers (Schritt 1).
Weiter wird ein Runtime Framework benötigt, das XML-Instanzen (XTF) in die entsprechenden Laufzeitpräsentationen (d.h. in Java-Objekte) transformiert (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2 - Funktionsweise des Data Binding Runtime Frameworks (Schritt 2).
Zur Bedeutung von 'marshalling' und 'unmarshalling':
Unmarshalling ist der Vorgang welcher aus einer XML-Datei (XML-Dokument gefüllt mit Datenobjekte) die dazu gehörigen (Java-)Objekte mitsamt den Werten im Memory erzeugt.
Marshalling ist der umgekehrte Weg: Die (Java-)Objekte im Memory werden in Form einer XML-Datei abgespeichert. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit der Java Object Serialization, welche aber für kurzfristige Speicherung (Persistenz) von Programmparamtern zu empfehlen ist.
Es gibt zur Zeit verschiedene ähnliche Projekte. Dies sind die drei wichtigsten:
Für die Realisierung wird eine bestehende Applikation (ili2c-Compiler) erweitert. Entstanden ist ein ein Framework, mit dem ein Applikationsentwickler auf einfache Weise die Objekte der generierten Klassen in ein XML-Datenformat konvertieren kann (marshalling) und aus einem XML-Datenformat die Daten herauslesen und die Objekte wieder herstellen kann (unmarshalling), vgl. Abbildung 3.
Idealerweiser werden kleine Änderungen im Objektmodell (INTERLIS) vom Framework in Form einer Konfigurationsdatei(-Sprache) abgefangen, so dass nicht noch einmal alle Klassen des Modells neu generieren werden müssen.

Abbildung 3 - Objekte und deren Daten werden nach/von XML geschrieben/gelesen.
Bemerkung: Löschen Sie keine Dateien in den Verzeichnissen lib/ und res/. Diese Dateien werden gebraucht, um Java-Klassen zu generieren.
Achten Sie auf folgende Logos:
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