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Online-Glossar OO, UML und INTERLIS 2
Weitere Online-Glossare sind auf www.integis.ch (Rubrik >Treffpunkt) zu finden (sachdienliche Hinweise und Kommentare werden dankbar entgegengenommen!). Über dieses Glossar:
- Bedienungshinweise:
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- Erstellt auf der Grundlage nachfolgend genannter Autoren und Quellen:
- Ein grosser Dank geht an Hans-Ruedi Gnägi (INTERLIS) und ans gesamte INTERLIS-Kernteam: Joseph Dorfschmid, Claude Eisenhut,
Michael Germann und Hugo Thalmann, sowie an den XML-Autor Manfred Knobloch.
- Glossar des SN 612030 (1998) INTERLIS 1, Anhang (Bezugsquelle www.snv.ch); Online-Version auf www.interlis.ch.
- Glossar von INTERLIS 2, Anhang (SN 612031 2003); Online-Version auf www.interlis.ch.
- Begriffsverzeichnis des Buches "Java als erste Programmiersprache", Goll, Weiss und Müller, 3. Auflage, ISBN 3-519-22642-1.
- Technisches Konzept:
- Originaldatei in XML mit einem DTD, das weitgehend kompatibel ist zum Vorschlag des bekannten Verlags O'Reilly.
- Statische Generierung dieser HTML-Seiten mittels XSL und einem der beiden Open Source XSLT-Prozessoren XALAN und SAXON.
- Download der Quelltexte inklusive dem DTD (glossary_0_2.dtd): [.zip].
Gesamtkonzept und Aktualisierung: Stefan F. Keller, im Mai 2003.
Alphabetische Liste
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Z | 
Hinweis: Es werden jeweils nur diejenigen Buchstaben des Alphabets angezeigt, für die im Glossar Begriffe vorhanden sind.
- Abbildung |

- (aus einem Raum A, definiert durch ein
Koordinatensystem in einen anderen Raum Z, definiert durch ein zweites
Koordinatensystem:) Vorschrift, die jedem Punkt a aus A genau einen Punkt z aus Z zuordnet.
- Bemerkung: Besondere A. sind
Transformation und
Konversion.
- Abgeleitetes Attribut |

-
Attribut, dessen
Wertebereich durch eine Funktionsvorschrift (
Ausdruck, Berechnung) berechnet wird.
- Syn.: derived
attribute (en);
attribut dérivée (fr).
- Bemerkung: Abgeleitete A. können nicht direkt geändert werden.
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 wird die Funktionsvorschrift über eine
Funktion definiert.
- Abstrakte Klasse |

-
Klasse, die keine
Objekte enthalten kann.
- Syn.: abstract class (en); classe abstraite (fr).
- Bemerkung: Eine A. ist immer unvollständig und bildet die Basis für
Unterklassen (d.h. für
Spezialisierungen), deren Objektmenge dann nicht leer sein muss.
- Aggregation |

- Gerichtete
eigentliche Beziehung zwischen einer übergeordneten
Klasse und einer untergeordneten
Klasse. Einem Ganzen (Ober-
Objekt der übergeordneten
Klasse) sind mehrere Teile (Unter-
Objekte) der untergeordneten
Klasse zugeordnet. Einem Teil könne mehrere Gante Ganzes zugeordnet sein. Beim Kopieren eines Ganzen werden alle zugeordneten Teile
mitkopiert. Beim Löschen eines Ganzen können alle zugeordneten Teile weiter existieren.
- Bemerkung: Mit Hilfe der A. wird die
Beziehung zwischen einem Ganzen und seinen Teilen beschrieben (z.B. Auto/Motor). Die
Rolle der
Unterklasse kann bezeichnet werden mit "ist-Teil-von", "is-part-of" (en).
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 wird die A. in Analogie zur
UML-Klassendiagramm-Notation mit einem (leeren) Rhombus (-<>) angegeben.
- Bemerkung: Siehe auch
Komposition.
- Anwendungsmuster |

-
Konzeptionelles Schema eines Anwenderdatenmodells zur Beschreibung von generellen Grundelementen, d.h. von
Daten
Datenelementen , die in verschiedenen
Themen vorkommen können. [SFK]
- Syn.: Anwendungsmuster (de); application design pattern, pattern (en); maquette de patron (fr).
- Argument |

- Wert eines
Parameters.
- Assoziation |

- eigentliche
Beziehung, welche die Unabhängigkeit der beteiligten
Klassen nicht einschränkt. Die zugeordneten
Objekte können unabhängig voneinander kopiert und gelöscht werden.
- Syn.: association (en, fr).
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 steht für die Beschreibung der A. die
Assoziationsklasse zur Verfügung.
- Bemerkung: Siehe auch
Referenzattribut,
Aggregation und
Komposition.
- Assoziationsklasse |

-
Klassenelement zur Beschreibung einer
Assoziation,
Aggregation oder
Komposition.
- Syn.: Assoziative Klasse.
- Attribut |

-
Daten(elemente) entsprechend einer spezifischen Eigenschaft von
Objekten einer
Klasse und von
Strukturelementen einer
Struktur (INTERLIS 2.2.3.6). Ein A. hat einen A.-Namen und einen
Wertebereich.
- Syn.: Merkmal (de),
attribute (en).
- Bemerkung: Jedes
Objekt einer
Klasse enthält gleichermassen ein
Datenelement eines A. mit einem individuellen
Wert. Anschaulich entspricht ein A. der Kolonne einer
Tabelle.
- Attributspezialisierung |

- Einschränkung des
Wertebereichs eines
Attributes.
- Bemerkung: A. wird auch verwendet zur Def. von
Vererbungsbeziehungen.
- Ausdruck |

- Syn. für
logischer Ausdruck..
- Austauschformat |

- Syn. für
Transferformat [SN 612040].
- Basis-Klasse |

-
Klasse, deren
Objekte an der Bildung einer
Sicht beteiligt sind.
- Basis-Sicht |

-
Sicht, deren
Objekte an der Bildung einer neuen
Sicht beteiligt sind.
- Basis-View |

- Syn. für
Basis-Sicht.
- Basisdatentyp |

- vordefinierter
Wertebereich wie z.B. TEXT oder BOOLEAN (
INTERLIS 2).
- Basisklasse |

- Syn. für
Oberklasse.
- Bedingung |

- Syn. für
Konsistenzbedingung.
- Bedingungsattribut |

-
Attribut, für das eine
Konsistenzbedingung formuliert ist.
- Bedingungsklasse |

-
Klasse, für die eine
Konsistenzbedingung formuliert ist.
- Behälter |

- Sammlung von
Objekten, die zu einem
Thema oder zu dessen
Erweiterungen gehören.
- Syn.: Basket (en).
- Benutzerschnittstelle |

- Bedienungsoberfläche eines Computerprogramms.
- Syn.: Schnittstelle (de), graphic user interface (en).
- Bemerkung: Siehe auch
Klassenschnittstelle und
Datenschnittstelle.
- Beschriftung |

- Syn. für
Textsignatur. [SFK]
- Bestandteilnamen |

-
Namenskategorie bestehend aus den Namen von
Laufzeitparametern,
Attributen,
Zeichnungsregeln,
Parametern,
Rollen,
Beziehungszugängen und
Basis-Sichten.
- Beziehung |

- Menge von Objektpaaren (bzw. im allgemeinen Fall von Objekt-n-Tupeln, die auch
Beziehungsobjekte heissen). Das erste
Objekt jedes Paares gehört zu einer ersten
Klasse A, das zweite zu einer zweiten
Klasse B. Dabei soll die Zuordnung von
Objekten zu den Paaren vorgegeben sein, sie muss also nur beschrieben, d.h. modelliert werden. Man unterscheidet eigentliche B. (nämlich
Assoziation,
Aggregation,
Komposition),
Vererbungsbeziehung und
Referenzattribut.
- Syn.: relationship (en); relation (fr).
- Bemerkung: Wie das Sichten-Konzept zeigt, ist es im Gegensatz dazu auch möglich, Zuordnungen algorithmisch z.B. aufgrund von
Attribut-Werten zu berechnen.
- Bemerkung: Siehe auch
Objektbeziehung.
- Bemerkung: Für eine eigentliche B. sind
Stärke und
Kardinalität definiert.
- Beziehungsobjekt |

- Def. siehe bei
Beziehung.
- Beziehungszugang |

- Voraussetzungen und Möglichkeiten um
Beziehungsobjekte und mit Hilfe derselben auch
Objekte von (gewöhnlichen)
Klassen über
Pfade zu referenzieren.
- Bidirektionale Assoziation |

- Def. siehe bei
Assoziation.
- CAD |

- Abk. für Computer Aided Design.
- Bemerkung: Siehe auch
GIS und
Datenbanken.
- Constraint |

- Def. siehe
Konsistenzbedingung.
- Darstellungsbeschreibung |

-
Konzeptionelles Schema, das die Zuordnung von
Grafiksignaturen zu
Objekten beschreibt und aus grafischen
Themen besteht. Die
Objekte können in einer
Sicht selektiert werden.
- Syn.: Grafikmodell, Grafikbeschreibung.
- Bemerkung: Eine D. in
INTERLIS 2 besteht aus grafischen
Themen, die je einem
Daten-
Thema entsprechen (DEPENDS ON). Ein grafisches
Thema ist eine Sammlung von
Grafikdefinitionen (nicht von
Klassen!). Jede
Grafikdefinition gehört zu einer
Klasse oder
Sicht (BASED ON) des entsprechenden
Daten-
Themas, ordnet mittels
Zeichnungsregeln den
Objekten dieser
Klasse oder
Sicht je eine
Grafiksignatur zu und legt die
Grafiksignatur-
Argumente fest, entsprechend den
Daten der
Objekte. Die
Daten dieser
Grafiksignaturen, d.h. ihre Namen und ihre grafische Darstellung befinden sich in einer
Signaturenbibliothek, die in einem entsprechenden
Signaturenmodell beschrieben ist.
- Bemerkung: Die D. kann selber auch
Datenschemas enthalten (z.B.
Klassen, die Textpositionen beschreiben).
- Datei |

- Def. siehe Informatik.
- Syn.: file (en), fichier (fr).
- Daten |

- Def. siehe Informatik. [SFK]
- Datenabstraktion |

- Abstrahieren (unter anderem weglassen) von unwichtigen Details über
Daten.
- Syn.: data abstraction (en); abstraction de données (fr).
- Bemerkung: Das Trennen des Was? (
Schnittstelle,
Typ) vom Wie? (
Klasse, konkrete Implementierung).
Generalisierung und
Spezialisierung sind mögliche Abstraktionsprinzipien.
- Bemerkung: Die tatsächliche Realisierung der
Operationen und der inneren Struktur des
Objektes oder
Strukturelementes werden verborgen, d.h. man betrachtet abstrakt die Eigenschaften und lässt die tatsächliche Implementierung ausser Acht.
- Datenbank |

(Abk.: DB)
- Logische Verwaltungseinheit u.a. für die Bearbeitung und dauerhafte Speicherung von
Objekten.
- Bemerkung: Auf einem
System können mehrere Dateien betrieben werden. Es ist auch möglich, dass eine D. über mehrere
Systeme verteilt ist.
- Datenbankzustand |

- Gesamtheit aller
Daten und
Beziehungen einer
Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt. Jeder D. hat einen Namen.
- Bemerkung: Eine
Datenbank wird durch eine oder mehrere
Mutationen von einem D. in den nächsten übergeführt (
Nachführung).
- Datenbeschreibung |

- Mehrdeutiges Syn. für
Datenschema und
Datenmodell.
- Datenbeschreibungssprache |

- Formale Sprache zur exakten Beschreibung von
Daten.
- Syn.: Data description language (DDL), conceptual schema language (CSL) (en).
- Datenelement |

- Def. siehe Informatik. Vergleiche dazu
Wertebereich.
- Datenkatalog |

- Syn. für
Objektkatalog.
- Datenmodell |

- Exakte Beschreibung von
Daten (sogenanntes
konzeptionelles Schema), die vollständig und in sich geschlossen ist. Das D. ist das hierarchisch höchste
Modellierungselement.
- Syn.: Modell, Datenbeschreibung.
- Bemerkung: Vorsicht! In der Datenbanktheorie ist D. gebräuchlich als Syn. für konzeptionellen Formalismus (d.h. ein D. wird als Methode
für die Herstellung eines
konzeptionellen Datenschemas betrachtet).
- Bemerkung: Ein D. besteht aus mindestens einem
Thema.
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 durch das Schlüsselwort MODEL bezeichnet. Das
Package, das dem D. entspricht, ist oberhalb aller
Packages , die den
Themen eines D. entsprechen.
- Datenschema |

- Beschreibung von Inhalt und Gliederung von
Daten, die einen anwendungsspezifischen Ausschnitt der Realität charakterisieren, sowie von Regeln, die dafür gelten und von
Operationen, welche mit den
Daten ausgeführt werden können.
- Syn.: Datenbeschreibung, Schema, konzeptionelles Schema,
Datenmodell,
Ontologie.
- Bemerkung: Mehrzahl: Datenschemata oder Datenschemas.
- Bemerkung: Entsprechend dem Abstraktionsniveau, auf dem man die
Daten beschreibt, unterscheidet man das
konzeptionelle Schema, das logische
Schema und das physische
Schema. Zur Formulierung eines D. gibt es geeignete
Datenbeschreibungssprachen.
- Bemerkung: Bei
Datenbanken wird das dem
konzeptionellen Schema entsprechende und gemäss den systemspezifischen Gliederungsmöglichkeiten formulierte logische
Schema auch internes
Schema genannt. Logische oder auch physische
Schemata von peripheren Geräten oder Austauschdateien heissen oft auch externe
Schemata oder Formatschemata.
- Datenschnittstelle |

- Programm zum Umformatieren von
Transferdateien oder
Protokoll für den
Datentransfer.
- Syn.: Schnittstelle (de).
- Bemerkung: Siehe auch
Klassenschnittstelle und
Benutzerschnittstelle.
- Datenstruktur |

- Syn. für
Daten.[SFK]
- Datentransfer |

- Verschiebung von
Daten von einer
Datenbank A zu einer anderen
Datenbank Z. A wird bezeichnet als Ausgangssystem, Quelle,
Sender, Sendersystem, Source, Z als
Zielsystem,
Empfänger, Target. Die Lieferung der zu transferierenden
Daten durch
System A wird auch als Export bezeichnet, die Übernahme durch
System Z als Import.
- Syn.: Transfer, Datenübertragung.
- Datentransfer-Mechanismus |

- (Konzeptionelle)
Datenbeschreibungssprache und (physisches)
Transferformat sowie Regeln zur Herleitung eines solchen
Transferformats für
Daten , die mit der
Datenbeschreibungssprache beschrieben sind.
- Datentyp |

- Syn. für
Wertebereich.
- Datum |

- Mehrdeutiges Syn. für
geodätisches Datum, Zeitangabe (z.B. 2002-06-25) und Singular des Wortes '
Daten'.
- Datumstransformation |

-
Transformation von einem
geodätischen Datum (bzw. vom dadurch definierten Raum) auf ein anderes
geodätisches Datum (bzw. auf dessen Raum).
- Definitionsbereich eines Namens |

-
Namensraum der
Namenskategorie dieses Namens zum
Modellierungselement, in welchem der Name definiert wird.
- Bemerkung: Im D. darf jeder Name nur eine Definition/Bedeutung haben. Hingegen darf derselbe Name z.B. im
Namensraum jeder
Namenskategorie desselben
Modellierungselementes je einmal definiert werden.
- Bemerkung: Der D. ist Teil des
Sichtbarkeitsbereiches eines Namens.
- Eigentliche Beziehung |

- Def. siehe bei
Beziehung.
- Einfachvererbung |

- Def. siehe bei
Vererbung.
- Einheit |

- Basiselement einer Mess-Skala. (Beispiele: Meter, Sekunde).
- Syn.: unit (en).
- Einseitige Beziehung |

- Syn. für
Referenzattribut.
- Einzelfläche |

- Fläche, die sich mit anderen Flächen derselben zugehörigen
Klasse ganz oder teilweise überlappen darf und (Aussen- und Innen-)Ränder enthält, die aus
Linienzügen zusammengesetzt sind.
- Def. siehe
2.8.12.2. [SFK]
- Bemerkung: In
INTERLIS mit SURFACE bezeichnet.
- Element |

- Grundbegriff der Mengenlehre. Eine Menge besteht aus E.
- Syn.: Instanz.
- Bemerkung: Siehe auch
Modellierungselement oder
Grafikelement.
- Ellipsoidische Höhe |

- Euklidische Distanz eines Punktes vom Ellipsoid gemessen entlang der Flächennormalen durch diesen Punkt.
- Ellipsoidisches Koordinatensystem |

-
Koordinatensystem auf der 2-dimensionalen Randfläche eines 3-dimensionalen (Rotations-) Ellipsoids.
- Empfänger |

- Def. siehe
Datentransfer.
- Syn.: Zielsystem.
- Entität |

- Syn. für
Objekt.
- Entitätsmenge |

- Syn. für
Klasse.
- Erweiterung |

- Syn. für
Spezialisierung.
- Feature (en) |

- Syn. für
Objekt, bzw. oft auch für
Klasse.
- Feature Type (en) |

- Syn. für
Klasse.
- Flächensignatur |

- Flächenhafter Typ einer
Grafiksignatur. [SFK]
- Fortführung |

- Syn. für
Nachführung (in Deutschland und Österreich gebräuchlich).
- Funktion |

-
Abbildung aus
Wertebereichen von Eingabe-
Parametern in den
Wertebereich eines Ausgabe-
Parameters mittels einer Berechnungsvorschrift (
Parameter).
- Syn.: function (en); fonction (fr).
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 sind bestimmte F. vordefiniert, weitere müssen in einem
Kontrakt geregelt sein.
- Gebietseinteilung |

- Menge von Teilflächen eines Gebietes, die sich nicht überlappen und die gemeinsame (Aussen- und Innen-)Ränder enthalten, die
aus
Linienzügen zusammengesetzt sind. [SFK]
- Def. siehe
2.8.12.3.
- Bemerkung: In
INTERLIS mit AREA bezeichnet.
- Bemerkung: AREA-
Attribute müssen mit zusätzlichen
Konsistenzbedingungen versehen werden, falls eine Flächendeckung in Bezug auf eine massgebende
Einzelfläche (z.B. eine Verwaltungseinheit) verlangt ist.
- Gebrauchshöhe |

- Summe der Nivellementmessungen (Höhendifferenzen) längs einem Nivellementweg von einem Punkt der
Höhe 0 zum Punkt mit gesuchter G.
- Generalisierung |

-
Rolle der
Oberklasse in einer
Vererbungsbeziehung.
- Syn.: generalization (en); généralisation (fr).
- Bemerkung: G. wird gelegentlich als Syn. für
Vererbung verwendet (obschon damit eigentlich die Gegenrichtung gemeint ist).
- Bemerkung: In der Kartografie bezeichnet man mit G. alle Tätigkeiten, die sich durch die massstäblich verkleinerte
Abbildung von
Objekten der Realität ergeben.
- Generelle Identifikation |

-
Identifikation, die innerhalb aller modellierten
Objekte einer
Transfergemeinschaft eindeutig ist.
- Bemerkung: Siehe auch
Objektidentifikation.
- Geodaten |

-
Daten, die einen Raumbezug haben, der durch ein
Referenzsystem oder durch umgangssprachliche, geografische Orte hergestellt wird. [SFK]
- Geodätisches Datum |

- 3-dimensionales
kartesisches Koordinatensystem, dessen Achsen eine feste Position und Orientierung bezüglich Massenmittelpunkt und Rotationsachse der Erde haben.
- Syn.: Datum (de).
- Geodätisches Referenzsystem |

- Syn.: für
geodätisches Datum.
- Geoid |

- Äquipotentialfläche des Schwerefeldes.
- Bemerkung: Das G. liefert ein physikalisches Erdmodell, welches sich dem Schwerefeld der Erde anpasst. Es hat eine unregelmässige Form,
da es die unregelmässige Massenverteilung der Erde berücksichtigt. Es kann als die unter den Kontinenten weitergeführte mittlere
Meeresoberfläche verstanden werden.
- Gerichtete Beziehung |

-
Aggregation oder
Komposition oder
Referenzattribut oder
Vererbungsbeziehung.
- GIS |

- Abk. für Geo-Informationssystem oder Geografisches Informationssystem.
- Grafikbeschreibung |

- Mehrdeutiges Syn. für
Darstellungsbeschreibung.
- Grafikdefinition |

Klassenelement eines
grafischen Themas, d.h. jedes
grafische Thema einer
Darstellungsbeschreibung ist eine Sammlung von G. (nicht von
Klassen!). Jede G. gehört zu einer
Klasse (BASED ON) des entsprechenden
Daten-
Themas, ordnet mittels
Zeichnungsregeln den
Objekten dieser
Klasse eine oder mehrere
Grafiksignaturen zu und legt die
Grafiksignatur-
Argumente fest, entsprechend den
Daten der
Objekte.
- Syn.: Graphic definition (en).
- Grafikelement |

- Grafische Darstellung eines
Objektes unter Berücksichtigung der Lagegeometrie und weiterer
Attribute dieses
Objektes, nach eventueller Bearbeitung bereit für die Ausgabe durch ein passendes Peripheriegerät.
- Syn.: Grafikobjekt (de), graphic element (en).
- Grafikmodell |

- Syn. für
Darstellungsbeschreibung.
- Grafikobjekt |

- Syn. für
Grafikelement.
- Grafikparameter |

- Syn. für
Parameter einer
Grafiksignatur.
- Grafiksignatur |

-
Daten für die grafische Darstellung von
Objekten noch unabhängig von der Lagegeometrie und weiteren
Attribut-Werten dieser
Objekte.
Parameter von G. heissen auch kurz
Grafikparameter.
- Syn.: Symbol, Kartensignatur, Signatur (de), Signaturobjekt, signature (en), symbol (en), style (en).
- Bemerkung: Es gibt vier Typen von G.: Schriften bzw.
Textsignaturen,
Punktsignaturen,
Liniensignaturen und
Flächensignaturen.
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 sind die
Daten und sind allfällige
Parameter einer G. im
Signaturenmodell spezifiziert und die entsprechenden
Daten sind in einer
Signaturenbibliothek zusammengefasst. G. werden in einer
Grafikdefinition über G.-Namen referenziert und dabei werden für allfällige
Parameter entsprechende
Argumente definiert.
- Grafisches Thema |

- Def. siehe
Darstellungsbeschreibung.
- Hilfslinie |

- Lineares
Grafikelement, das zwei Grafikelemente miteinander verbindet oder ein
Grafikelement mit einer Beschriftung.
- Syn.: help line (en); trait de rappel.(fr).
- Bemerkung: Typisch ist die H. als Darstellung einer Verbindung von einer Linien- oder Flächensignatur zu einer Beschriftung oder zur
dazugehörenden Bemassungslinie.
- Höhe |

- Entweder
ellipsoidische Höhe oder
Normalhöhe oder
orthometrische Höhe.
- IDDL |

- Abk. für
INTERLIS-Data Description Language =
INTERLIS-Datenbeschreibungssprache.
- Identifikation |

(Abk.: ID)
-
Attribut oder Attributskombination, deren
Wert ein
Objekt in seiner
Klasse eindeutig kennzeichnet.
- Syn.: Identifikator, Identität.
- Bemerkung: Innerhalb einer
INTERLIS-
Transferdatei erhält jedes
Objekt zusätzlich zu den im
Datenschema beschriebenen Attributs-
Werten eine I., die es innerhalb der
Transferdatei eindeutig kennzeichnet, die sog.
Transferidentifikation (TID). Ist eine solche TID eine
generelle und
stabile I., dann nennt man sie eine
Objektidentifikation (OID).
- Identifikator |

- Syn. für
Identifikation.
- Identität |

- Syn. für
Identifikator.
- ILI |

- Abk. für
INTERLIS
- Bemerkung: Ist auch als Dateinamenzusatz von
Dateien üblich, die ein in
INTERLIS (Version 1 und 2) beschriebenes
Datenschema enthalten.
Dateien üblich.
- Implementierte Klasse |

- Ausführbares Softwaremodul mit als
Methoden realisierten
Operationen.
- Informationsebene |

- Nichtleere Menge von
Themen.
- Informationsgemeinschaft |

- Syn. für
Transfergemeinschaft. [OGC->SFK]
- Inkrementeller Datentransfer |

-
Datentransfer der Differenz zwischen zwei
Datenbankzuständen vom
Sender - zum
Zielsystem.
- Instanz |

- Syn. für
Element (konkretes Exemplar) einer Menge (Abstraktion).
- Syn.: instance (en; fr).
- Bemerkung: Beispiele für I.: Ein
Wert ist eine I. eines
Datentyps. Ein
Objekt ist eine I. einer
Klasse. Ein
Behälter ist eine I. eines
Themas. Ein Objektpaar ist eine I. einer
Assoziationsklasse..
- Interface |

- Syn.: (en) für
Schnittstelle.
- INTERLIS 2 |

-
Datentransfer-Mechanismus für Geodaten bestehend aus der
INTERLIS-Datenbeschreibungssprache (
IDDL) und dem
INTERLIS-XML-Transferformat (
IXML) sowie Regeln für die Herleitung des
IXML für eine mit
IDDL beschriebene
Datenstruktur.
IDDL,
IXML und Umsetzungsregeln sind definiert in der Schweizer Norm SN 612031.
- Abk. für "INTER Land-Information-Systems" (d.h. "zwischen den
GIS").
- INTERLIS-Compiler |

- Programm, das aus einem
Datenschema in
IDDL die Beschreibung des zugehörigen
ITF herleitet. Dabei wird die syntaktische Richtigkeit des
Datenschemas überprüft (so genanntes Parsing). Siehe
INTERLIS 2 Anhang A.
- INTERLIS-Datenbeschreibungssprache |

- (Konzeptionelle)
Datenbeschreibungssprache des
Datentransfer-Mechanismus'
INTERLIS.
- Bemerkung: Syn.:
INTERLIS Data Description Language (kurz
IDDL).
- Bemerkung: Ein in
IDDL beschriebenes
Datenschema kann als (Text-)
Datei gespeichert werden. Für solche
Schema-
Dateien ist das Kürzel "ILI” als Dateinamenzusatz üblich. Beispiel: Die
Schema-
Datei des
Datenmodells der amtlichen Vermessung heisst DM01AV.ILI.
- ITF |

- Abk. für
INTERLIS-
Transferdatei.
- IXML |

- Abk. für
INTERLIS/XML-
Transferdatei (
INTERLIS 2). Siehe auch
XML.
- J |

- -
- Kardinalität |

- Anzahl
Objekte der
Klasse B (bzw. A), die einem
Objekt der
Klasse A (bzw. B) durch die
Beziehung zwischen den
Klassen A und B zugeordnet werden können.
- Syn.: Multiplizität (de), cardinality, multiplicity (en).
- Bemerkung: In
UML wird dafür auch der Begriff der Multiplizität verwendet; mit "Kardinalität" will man dort die konkrete Anzahl der
Objektbeziehungen zwischen
Objektinstanzen bezeichnen.
- Karte |

- Massstäblich verkleinerte, generalisierte und erläuterte Grundrissdarstellung von Erscheinungen und Sachverhalten von der
Erdoberfläche oder von anderen Körpern (z.B. des Weltraumes) in einer Ebene. [SFK]
- Mögliches Resultat eines Prozesses, in dem eine
Darstellungsbeschreibung, mit
Daten verarbeitet wurde.
- Bemerkung: Siehe auch
Plan.
- Kartenprojektion |

-
Konversion von einem ellipsoidischen oder sphärischen Raum in eine Euklidische Ebene.
- Kartensignatur |

- Syn. für
Grafiksignatur.
- Kartesisches Koordinatensystem |

-
Koordinatensystem des Euklidischen Raumes, dessen Achsen Geraden sind, die paarweise senkrecht stehen.
- Kartografisches Zeichensystem |

- Menge von grafischen Darstellungsmöglichkeiten für
Grafiksignaturen.
- Syn.: cartographic sign system (en).
- Bemerkung: Ein konkretes auf dem Bildschirm dargestelltes oder auf Papier gedrucktes
Grafikelement ist das Resultat eines mehrstufigen Prozesses, bei dem
Objekte selektiert (selection), auf
Signaturen abgebildet (mapping), zusammengestellt, grafisch aufgebaut (rendering) und dargestellt werden (display).
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 werden über eine
Darstellungsbeschreibung die ersten zwei Stufen geregelt, die restlichen Stufen sind Implementationssache der Systeme, bzw. "Treiber"; teilweise existieren
dort bestimmte Grafikstandards (wie z.B. PostScript, HPGL, OpenGL, Java2D, SVG).
- Klasse |

- Menge von
Objekten mit gleichen Eigenschaften und
Operationen. Jede Eigenschaft wird durch ein
Attribut beschrieben, jede
Operation durch ihre
Schnittstellensignatur.
- Syn.: Objektklasse, Entitätsmenge, Objekttyp (de), feature type, feature, class (en), classe (fr).
- Bemerkung: Eine mit
INTERLIS beschriebene K. entspricht einer
UML-K. mit lauter öffentlichen ("public", d.h. sichtbaren)
Attributen.
- Bemerkung: Siehe auch
Oberklasse,
Unterklasse,
Tabelle, sowie
Klassenelement.
- Bemerkung: Eine K. muss nicht
Objekte enthalten. Wenn sie
Objekte enthalten kann, spricht man von einer
konkreten K., wenn nicht, von einer
abstrakten K..
- Klassendiagramm |

- Grafische Darstellung von
Klassen und ihren
Beziehungen.
- Syn.: class diagram (en); diagramme des classes (fr).
- Klassenelement |

-
Modellierungselement des "Modellierungsniveau Klasse". Genau: K. heissen
Klasse,
Struktur,
Assoziationsklasse,
Sicht,
Sicht-Projektion und
Grafikdefinition.
- Klassenschnittstelle |

- Zugriff auf einen Teil oder die Gesamtheit der
Operationen einer
Klasse.
- Syn.: Schnittstelle (de), interface (en, fr).
- Bemerkung: Eine
Klasse kann mehrere K. haben. Für jede derselben kann eine separate
Schnittstellenklasse definiert werden. Das
konzeptionelle Schema einer
Schnittstellenklasse enthält nur
Schnittstellensignaturen.
- Bemerkung: Siehe auch
Benutzerschnittstelle und
Datenschnittstelle.
- Klassenspezialisierung |

- Einschränkung einer
Klasse durch zusätzliche
Attribute,
Beziehungen,
Konsistenzbedingungen oder
Attributspezialisierungen.
- Bemerkung: K. wird verwendet zur Def. von
Vererbungsbeziehungen.
- Komposition |

- Gerichtete
eigentliche Beziehung zwischen einer übergeordneten
Klasse und einer untergeordneten
Klasse. Einem Ganzen (Ober
Objekt der übergeordneten
Klasse) sind mehrere Teile (Unter-
Objekte der untergeordneten
Klasse zugeordnet, während einem Teil höchstens ein Ganzes zugeordnet sein kann. Beim Kopieren eines Ganzen werden alle zugeordneten
Teile mitkopiert. Beim Löschen eines Ganzen werden alle zugeordneten Teile ebenfalls gelöscht.
- Syn.: composition (en, fr).
- Bemerkung: Die Teile haben dabei keine Selbständigkeit, sondern gehören fest zum Ganzen. Die beteiligten
Klassen führen also keine gleichwertige
Beziehung, sondern stellen eine Ganzes-Teile-Hierarchie (en: consists-of), dar.
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 wird die K. als
Assoziationsklasse definiert.
- Bemerkung: Siehe auch
Strukturattribut.
- Konkrete Klasse |

-
Klasse, die
Objekte enthalten kann.
- Syn.: concrete class (en); classe concrète (fr).
- Bemerkung: Siehe auch
abstrakte Klasse.
- Konsistenzbedingung |

- Einschränkung, welcher
Objekte genügen müssen.
- Syn.: Bedingung, Randbedingung, Zusicherung (de), constraint (en); contrainte (fr).
- Bemerkung: Bestimmte K. sind in
INTERLIS 2 vordefiniert. Weitere K. sind mit
Funktionen,
logischen Ausdrücken oder Regeln formal definierbar und müssen in einem
Kontrakt geregelt sein.
- Kontrakt |

- Vereinbarung unter Software-Werkzeuganbietern.
- Bemerkung: Wird z.B. in
INTERLIS 2-
Datenmodellen verlangt, in denen nicht-vordefinierte
Funktionen,
Signaturenmodelle oder nicht-vordefinierte
Linienformtypen verwendet werden.
- Konversion |

Abbildung von einem
Koordinatensystem (bzw. von dessen Raum) auf ein anderes
Koordinatensystem (bzw. auf dessen Raum), die durch Formeln und deren
Parameter fest definiert ist.
- Syn.: conversion (en, fr).
- Bemerkung: K. wird gelegentlich auch verwendet als Syn. für Umformatieren von
Transferdateien.
- Konzeptionelles Schema |

- Syn. für konzeptionelles
Datenschema. Def. siehe bei
Datenschema Bemerkung 2.
- Syn.: conceptual schema (en); schéma conceptionelle (fr).
- Koordinate |

- Kann ein-, zwei- oder dreidimensional definiert sein. Def. siehe
2.8.7. [SFK]
- Bemerkung: In
INTERLIS mit COORD bezeichnet.
- Koordinaten-Referenzsystem |

- Syn. für
Referenzsystem.
- Koordinatensystem |

- Basis eines Euklidischen Vektorraumes bzw. Urbild der Basis des zugeordneten Euklidischen Vektorraumes beim Karten-Homöomorphismus
einer Mannigfaltigkeit (Details siehe Vektoranalysis).
- Syn.: coordinate system (en).
- Bemerkung: Aus Sicht der
Daten ist ein K. definiert durch seine Achsen, die entweder Geraden sind (in
INTERLIS 2 sog. LengthAXIS) oder gekrümmte Kurven (sog. AngleAXIS) entsprechend der Art des Raumes, den sie auszumessen erlauben.
- Laufzeitparameter |

-
Parameter, dessen
Wert von einem Bearbeitungs-, Auswerte- oder Darstellungs-System zur Laufzeit bereitgestellt wird.
- Bemerkung: Beispiele sind Darstellungs-Massstab,
Datum.
- Layer (en) |

- Im
CAD-Bereich übliche Bezeichnung für die Zusammenfassung grafischer
Daten eines bestimmten
Typs. Gelegentlich auch in
GIS verwendet für
Thema.
- Legende |

- Beschriftung und Erklärung einer
Karte, bzw. eines
Plans und der dabei verwendeten
Grafiksignaturen. [SFK]
- Syn.: legend (en).
- Bemerkung: Siehe auch
Darstellungsbeschreibung sowie
Signaturenbibliothek.
- Linienformtyp |

- Form der Kurvenstücke, aus denen ein
Linienzug zusammengesetzt ist (Gerade, Kreisbogen, andere Verbindungsgeometrien). Zur Def. der von
INTERLIS unterstützten
Objekt-Geometrien siehe Abschnitte 2.8.11 und 2.8.12 des
INTERLIS 2-Referenzhandbuches.
- Liniensignatur |

- Linienhafter Typ einer
Grafiksignatur. [SFK]
- Linienzug |

- Geordnete Liste (mit einem Anfangs- und End-
Punkt) von Kurvenstücken, die gemäss einem
Linienformtyp geformt sind und auf
Koordinaten aufbauen. [SFK]
- Def. siehe
2.8.11.1.
- Bemerkung: In
INTERLIS mit POLYLINE bezeichnet.
- Logischer Ausdruck |

- Mittels boole'scher Operatoren verknüpfte Prädikate.
- Syn.: Ausdruck (de), logical expression (en), expression logique (fr).
- Mehrfachvererbung |

-
Vererbungsbeziehung, die einer
Unterklasse mehr als eine
Oberklasse zuordnet.
- Bemerkung: M. ist in
INTERLIS nicht vorgesehen.
- Merkmal |

- Syn. für
Attribut.
- Syn.: property (en).
- Metadaten |

-
Daten über
Daten.
- Syn.: metadata (en), métadonnées (fr).
- Bemerkung: Speziell in der Geoinformatik sind M.
Daten, die u.a. Objektbeschreibung in Umgangssprache, Erfassung der
Objekte, Gliederung, Raumbezug, Qualität, Verfügbarkeit und Herkunft usw. bezeichnen.
- Metamodell |

-
Datenmodell von
Metadaten.
- Metaobjekt |

-
Objekt, dessen Gegenstand der realen Welt eine Menge von
Objekten ist.
- Bemerkung: Ein M. besteht also aus
Metadaten. M. gibt es zu einzelnen
Objekten und/oder zu allen
Objekten eines
Modellierungselementes.
- Bemerkung:
Metadaten zu den
Werten einzelner
Attribute von
Objekten sind zusätzliche
Attribute der
Klasse dieser
Objekte.
- Metaobjektnamen |

-
Namenskategorie, die ausschliesslich aus Namen von
Metaobjekten besteht.
- Methode |

- Implementierung einer
Operation durch eine Folge von Anweisungen (d.h. durch ein Programm).
- Syn.: method (en); méthode (fr).
- Bemerkung: Mehrdeutiger Begriff. Oft als Syn. für
Operation verwendet.
- Modell |

- Syn.für
Datenmodell.
- Bemerkung: Die objektorientierte Modellierung unterscheidet Objekt.-M. (als Syn. für
Daten-M.) und Verhaltens.-M. (als Syn. für den Teil eines
Datenschemas, der die
Operationen beschreibt, die mit den
Daten ausgeführt werden können).
- Modell-basierte Methode |

- Die Anwendung der Datenmodellierung, bei der ein
konzeptionelles Schema im Zentrum steht, das mittels einer präzisen, systemneutralen
Datenbeschreibungssprache (wie z.B.
UML zusammen mit
INTERLIS) dokumentiert ist, kombiniert mit der computergestützten Anwendung von Regeln, mit denen aus dem konzeptionellen
Datenschema plattformunabhängige
Datenschnittstellen- bzw.
Programmschnittstellen-Dienste abgeleitet werden können. [SFK]
- Modellierungselement |

- Besonderes
Schemaelement. Es gibt drei M., nämlich
Datenmodell,
Thema und
Klassenelement.
- Bemerkung: M. und
Namenskategorie definieren den
Namensraum.
- Multiplizität |

- Syn. für
Kardinalität.
- Mutation |

- Konsistenzerhaltende
Operation auf einer
Datenbank.
- Mutationsdatenbank |

- Temporäre
Datenbank, mit deren
Objekten
Mutationen durchgeführt werden. Eine M. nimmt ihre
Objekte von einer
Primärdatenbank entgegen und gibt sie nach der Bearbeitung wieder an diese zurück (
Nachführung ).
- Bemerkung: Eine M. kann auf dem gleichen
System wie die
Primärdatenbank (interne M.) oder auf einem anderen
System (externe M.) betrieben werden.
- Nachführung |

- Eine oder mehrere
Mutationen auf einer
Primärdatenbank. Eine N. führt die
Primärdatenbank von einem
Datenbankzustand in den nächsten über.
- Bemerkung: Die
Mutationen auf der
Primärdatenbank können zeitlich parallel ausgeführt werden. Die
Primärdatenbank muss bei parallelen
Mutationen die Konsistenz des Resultats gewährleisten.
- Nachlieferung |

-
Vollständiger oder
inkrementeller Datentransfer eines
Datenbankzustands der
Primärdatenbank auf eine
Sekundärdatenbank
- Bemerkung: Die N. läuft immer sequenziell ab, d.h. eine
Sekundärdatenbank muss nie gleichzeitig mehrere
Nachlieferungen empfangen.
- Bemerkung: Siehe auch
Synchronisation.
- Namenskategorie |

- Teilmenge der Namen eines konzeptionellen
Datenschemas. Es gibt drei N., nämlich
Typnamen,
Bestandteilnamen und
Metaobjektnamen.
- Bemerkung: N. und
Modellierungselement definieren den
Namensraum.
- Namensraum |

- Menge der (eindeutigen) Namen einer
Namenskategorie in einem
Modellierungselement.
- Syn.: namespace (en).
- Bemerkung: Der N. wird benötigt zur Festlegung des
Definitionsbereichs und des
Sichtbarkeitsbereichs eines Namens.
- Norm |

- Eine 'de jure' N. (oder kurz N.) ist eine technische Vorschrift, die von nationalen oder internationalen Normenverbänden festgelegt
wird. Eine 'de facto' N. ist eine allgemein anerkannte und mehrheitlich genutzte technische Vorschrift; weniger verbindlich
als eine 'de jure' N. .
- Syn.: standard (en), norme (fr).
- Bemerkung: Ein Gesetz ist eine Vorschrift, die über 'de jure' und 'de facto' N. steht.
- Bemerkung: Deutsches Syn. für 'de facto' Norm ist
'Standard' Die englische Übersetzung von N. ist (gleich geschrieben und fast gleichlautend) 'standard', womit in der deutschen Sprache
nicht immer klar wird, ob jetzt von 'de facto' oder von 'de jure' N. die Rede ist.
- Normalhöhe |

- Normalschwere, gewichtete Kurvenlänge der Orthogonaltrajektorie der Normalellipsoidschar durch den Punkt zwischen dem Null-Normalellipsoid
und dem Punkt.
- Oberklasse |

- Def. siehe bei
Vererbungsbeziehung.
- Syn.: Superklasse (de), super class (en), classe supérieure (fr).
- Objekt |

-
Daten eines Gegenstandes der realen Welt zusammen mit den
Operationen, die mit diesen
Daten ausgeführt werden können, und mit einer
Objektidentifikation.
- Syn.: Entität, Tupel, Objektinstanz (de), object instance, feature (en), instance d’un object (fr).
- Bemerkung: Siehe auch
Instanz,
Klasse.
- Bemerkung: Ein O. hat im Gegensatz zu einem
Wert eine
Identität, existiert in Raum und Zeit, ist veränderbar bei Wahrung der
Identität und kann über Verweise gemeinsam benutzt werden. Ein O. ist konkret. Es ist an die Existenz realer Dinge gebunden.
- Bemerkung: In der objektorientierten Literatur findet man folgende blumige Umschreibung des Begriffs O.: Eine konkret vorhandene
Einheit mit eigener (unveränderbarer)
Identität und definierten Grenzen (im übertragenen Sinne), die Zustand und Verhalten kapselt. Der Zustand wird repräsentiert durch
Attribute und
Beziehungen, das Verhalten durch
Operationen. Jedes O. gehört zu genau einer
Klasse. Die definierte
Struktur ihrer
Attribute gilt für alle O. einer
Klasse gleichermassen, ebenso das Verhalten. Die
Werte der
Attribute sind jedoch individuell für jedes O.
- Objektbeziehung |

- Zwei
Objekte, die einander zugeordnet sind durch eine
Beziehung zwischen den
Klassen, denen sie angehören.
- Syn.: link (en).
- Objektidentifikation |

(Abk.: OID)
-
generelle und
stabile Identifikation.
- Syn.: Objektidentifikator, Objektidentität (de), object identifier (en), object identity (en).
- Bemerkung: Die O. wird normalerweise nur von einem
System und nicht vom Anwender verändert. Die O. ist eine Eigenschaft, die ein
Objekt von allen anderen unterscheidet, auch wenn es möglicherweise die gleichen Attribut-
Werte besitzt.
- Bemerkung: Siehe auch
Transferidentifikation.
- Objektidentifikator |

- Syn. für
Objektidentifikation.
- Objektidentität |

- Syn. für
Objektidentifikation.
- Objektinstanz |

- Syn. für
Objekt.
- Objektkatalog |

(Abk.: OK)
- Informelle Aufzählung von
Klassen mit umgangssprachlichen Definitionen (Name und Beschreibung der
Klasse) der für eine Anwendung relevanten
Daten-
Objekte.
- Syn.: Datenkatalog.
- Bemerkung: Zum OK gehören Angaben zum Detaillierungsgrad und zu den Qualitätsanforderungen (insbesondere zur geometrischen Qualität)
sowie evtl. zu Erfassungsregeln.
- Bemerkung: Der OK ist eine Vorstufe und eine Ergänzung des konzeptionellen
Datenmodells.
- Objektklasse |

- Syn. für
Klasse.
- Objekttyp |

- Syn. für
Klasse.
- OID |

- Abk. für
Objektidentifikation.
- Ontologie |

- Explizite (formal-logische) Beschreibung eines Realitätsausschnitts mit einem gemeinsam erarbeiteten, konzeptionellen
Datenschema und/oder einem
Objektkatalog.
- Bemerkung: griechisch für "Lehre von den Ordnungs-, Begriffs- und Wesensbestimmungen des Seienden".
- Bemerkung: O. ist "eine explizite formale Spezifikation einer gemeinsamen (en: shared) Konzeptualisierung"; d.h. bildlich gesprochen,
eine Ablage (en: repository) von Konzepten.
- Bemerkung: O. verwenden
UML/OCL oder eigene Sprachen, wie z.B. DAML/OIL (DARPA Agent Markup Language + Ontology Interchange Language). O. bestehen typischerweise
aus einem
konzeptionellen Schema, einer taxonomischen Hierarchie von
Klassen (Vokabular, Thesaurus) und Axiomen, welche die möglichen Interpretationen der definierten Terme einschränkt (meistens mit
einer Logik-Sprache). O. sollen (in Zukunft) als höhere Abstraktion von
Datenschemas Anwendung finden für die Spezifikation von Software und für die Kommunikation zwischen Menschen.
- Operation |

-
Abbildung aus den Attributs-
Wertebereichen einer
Klasse und/oder aus
Wertebereichen von Eingabe-
Parametern in den
Wertebereich eines Ausgabe-
Parameters.
- Bemerkung: Die Implementierung einer O. durch eine Folge von Anweisungen (d.h. durch ein Programm) heisst
Methode.
- Bemerkung: Die Beschreibung einer O. heisst
Schnittstellensignatur und besteht aus Operationsnamen und Beschreibung der
Parameter.
- Optional |

- Muss nicht zwingend vorhanden sein; ist fakultativ, nicht vorhanden oder nicht anwendbar. Gegenteil: Nicht-optional, d.h.
obligatorisch.
- Bemerkung:
Attribute sind o., wenn nicht gefordert ist, dass sie obligatorisch (en: mandatory) sind. Für obligatorische
Attribute steht in
IDDL das Schlüsselwort MANDATORY zur Verfügung.
- Bemerkung: In
IDDL bezieht sich "nicht zwingend vorhanden" auf die
Transferdatei.
- Orthometrische Höhe H |

- Kurvenlänge der (gekrümmten) Lotlinie zwischen
Geoid und Punkt.
- Package |

-
UML-Sprachelement zur Beschreibung von
Modellen,
Themen und Teilen von
Themen.
- Syn.: Paket (de).
- Bemerkung: Ein P. definiert einen
Namensraum, d.h. innerhalb eines P. müssen die Namen der enthaltenen benannten
Schemaelemente eindeutig sein. Jedes benannte
Schemaelement kann in anderen P. referenziert werden, gehört aber zu genau einem (Heimat-) P.
- Bemerkung: Bei
UML können die P. wiederum P. enthalten. Das oberste P. beinhaltet das Gesamtsystem entsprechend dem
INTERLIS-
Datenmodell.
- Parameter |

-
Daten(elemente), deren
Wert einer
Funktion, einer
Operation oder einem
Metaobjekt übergeben und/oder von
Funktionen oder
Operationen zurückgegeben werden. Zu jedem P. gehört ein Name, ein
Wertebereich und - bei Funktionen oder
Operationen - eine Übergaberichtung (in, out, inout). Der konkrete Wert eines P. heisst
Argument.
- Bemerkung: Siehe auch
Laufzeitparameter.
- Bemerkung: Mittels P. werden diejenigen Eigenschaften von
Metaobjekten bezeichnet, die nicht das
Metaobjekt selber, sondern dessen Gebrauch in der Anwendung betreffen.
- Pfad |

- Folge von
Attributen und/oder
Klassen und/oder
Rollen von
Assoziationsklassen, welche ein
Objekt oder den
Wert eines
Attributes definiert, die durch einen
logischen Ausdruck zu bearbeiten sind.
- Plan |

- Mehrdeutiges Syn. für koordinatengenaue
Karte und Planungsdokument. [SFK]
- Planrahmen (Planlayout) |

- Beschreibung eines Plans durch die
Metadaten Titel,
Legende, Erstellerbeschreibung, Erstellungsdatum, Schriftartbezeichnung und die grafische Darstellung weiterer Elemente, wie Koordinatenkreuze
und Nordpfeil.
- Syn.: Kartenrahmen (de); border (layout) of the plan (en), bord de plan (fr).
- Planspiegel |

- Bereich, in dem der Inhalt eines
Plans dargestellt wird.
- Syn.: Kartenspiegel.
- Bemerkung: Gegen den äusseren Rand zu können abgestufte Abdeckungsbereiche definiert werden.
- Polymorphismus von Objekten |

- Überall dort, wo
Objekte einer
Basisklasse erwartet werden, können auch
Objekte einer
Erweiterung stehen.
- Syn.: Teilmengen-Polymorphismus, Teilmengen-Polymorphie, Substitutionsprinzip (de), polymorphism (en).
- Bemerkung: Siehe auch
P. von Operationen.
- Bemerkung: In
INTERLIS wird vor allem auf P. von
Objekten Bezug genommen.
- Polymorphismus von Operationen |

- Aufgrund der
Schnittstellensignatur können
Objekte unterschiedlicher
Klassen auf identische
Operationen-Namen (Nachrichten) antworten, d.h. durch
Operationen mit identischen Namen bearbeitet werden.
- Syn.: Polymorphie (de), polymorphism (en).
- Bemerkung: Siehe auch
P. von Objekten.
- Bemerkung: In
INTERLIS 2 wird vor allem auf die
P. von Objekten Bezug genommen.
- Primärdatenbank |

-
Datenbank in der die
Objekte bestimmter
Themen eines bestimmten Gebiets längerfristig verwaltet werden.
- Programmschnittstelle |

- Menge von dokumentierten
Operationen (implementiert in einer Adaptersoftware), die über eine (Netzwerk-)Verbindung Botschaften mit anderen Komponenten austauschen.
Ein
Protokoll regelt die Syntax und Semantik der Nachrichten (inkl. Verbindungsaufbau, Transport und (falls nötig) den Verbindungsabbau).
[SFK]
- Syn.: programming interface (en); Application Programming Interface (en) (Abk.: API).
- Bemerkung: Ein Protokoll besteht aus 1. dem Dienst, den das Protokoll zu erbringen hat; 2. Annahmen über die Umgebung, in der das Protokoll
arbeiten soll; 3. Botschaften, die zwei oder mehrere Instanzen zur Realisierung des Protokolls austauschen (Semantik); 4.
einem Format der Botschaften (Syntax); 5. einer Beschreibung der Verhaltensregeln, die den Botschaftenaustausch zur Erbringung
des geforderten Dienstes festlegen. [Rinkel-SFK]
- Protokoll |

- Menge der
Operationen, die einer Menge von
Klassen zugehören.
- Punkt |

- Mehrdeutiges Syn. für
Koordinate oder Gleitkommazahlen-Trennsymbol oder Sprachzeichen. [SFK]
- Punktsignatur |

- Punkthafter Typ einer
Grafiksignatur. [SFK]
- Syn.: Punktsymbol, Symbol, Piktogramm.
- Bemerkung:
Manchmal auch mit Punktsignatur oder einfach mit
Symbol oder Piktogramm bezeichnet.
- Q |

- -
- Referentielle Integrität |

- Regel, die festlegt, was mit einer
Objektbeziehung bzw. mit den betroffenen
Objekten passiert, wenn eines der beteiligten
Objekte oder die
Beziehung selbst gelöscht wird.
- Syn.: referential integrity (en).
- Referenzattribut |

-
Beziehung, die nur dem ersten
Objekt jedes Objektpaars der
Beziehung bekannt ist.
- Syn.: einseitige
Beziehung.
- Referenzsystem |

-
Koordinatensystem, das am Schluss einer Folge von
Koordinatensystemen und
Konversionen steht, in der genau ein
geodätisches Datum vorkommt, das den Anfang der Folge bildet.
- Syn.: reference system (en), system de référence (fr).
- Relation |

- Syn. für
Tabelle oder
Beziehung.
- Replizieren |

- Kopieren, wobei das kopierte
Objekt nicht unabhängig vom Original verändert werden darf
- Bemerkung: Wird v.a. im Zusammenhang mit der
Nachlieferung verwendet.
- Rolle |

- Bedeutung der
Objekte einer
Klasse in einer
Beziehung.
- Bemerkung: In einer
eigentlichen Beziehung wird die R. jeder beteiligten
Klasse beschrieben durch ihren Namen, ihre
Stärke und ihre
Kardinalität. Ein
Referenzattribut beschreibt die R. der
Klasse mit diesem
Attribut. In der
Vererbungsbeziehung sind die R. implizit definiert.
- Schema |

- Syn. für
Datenschema (Mehrzahl: Schemata oder neu auch Schemas).
- Schemaelement |

- Teilschema eines konzeptionellen
Datenschemas, das einen Namen hat.
- Bemerkung: Alle
Modellierungselemente sind S.
- Schnittstelle |

- Mehrdeutiges Syn. für
Klassenschnittstelle,
Benutzerschnittstelle und
Datenschnittstelle.
- Syn.: interface (en,fr)
- Schnittstellenklasse |

- Syn. für
Klassenschnittstellen-
Klasse.
- Bemerkung: Def. siehe bei
Klassenschnittstelle.
- Schnittstellensignatur |

- Beschreibung des Aufrufs einer
Operation. Setzt sich zusammen aus den Namen der
Operation, ihrer
Parameter und evtl. der Angabe eines Rückgabe-
Datentyps.
- Bemerkung: Syn.: Signatur (de).
- Schweremodell |

- Beschreibung des Schwerefeldes der Erde.
- Sekundärdatenbank |

- Kopie eines
Datenbankzustands einer
Primärdatenbank.
- Bemerkung: Die S. befindet sich normalerweise nicht auf dem gleichen
System wie die
Primärdatenbank.
- Sender |

- Def. siehe
Datentransfer.
- Sicht |

-
Klasse, deren
Objekte durch Kombination und Auswahl (genau: durch
Sicht-Operationen) aus
Objekten anderer
Klassen oder S.en entstehen.
- Syn.: view (en).
- Bemerkung: Objekte einer S. sind nicht "originär" in dem Sinne, als sie nicht direkt einem Realweltobjekt entsprechen. Eine S. ist also
eine Art virtuelle
Klasse.
- Bemerkung: Siehe auch
Klassenelement.
- Sicht-Operation |

- Vorschrift zur Def. neuer
Objekte aus den
Objekten von
Basis-Klassen bzw.
Basis-Sichten.
- Bemerkung: S.-O. von
INTERLIS 2 sind Projektion (projection), Verbindung (join), Vereinigung (union), Zusammenfassung (aggregation) und Inspektion (inspection).
Anschliessend kann die Objektmenge mit einer Selektion (selection) wieder eingeschränkt werden.
- Sicht-Projektion |

-
Klasse, deren
Objekte durch Ergänzung der
Attribute aus den
Objekten einer anderen
Klasse,
Sicht oder S.-P. ausgewählt werden. Insbesondere können weitere (virtuelle)
Attribute definiert werden, deren
Werte durch
Funktionen festgelegt werden.
- Syn: view projection (en).
- Bemerkung:
Erweiterungen von S.-P. sind möglich. Deren
Objekte bleiben aber immer Teilmengen der Objektmenge der
Basis-Klasse ,
Basis-Sicht oder Basis-Sicht-Projektion.
- Bemerkung: Siehe auch
Klassenelement.
- Sichtbarkeitsbereich eines Namens |

- Menge der
Namensräume, aus denen der Name unqualifiziert referenziert werden kann. Der S. des Namens besteht aus seinem
Definitionsbereich und aus den
Namensräumen seiner
Namenskategorie in allen
Modellierungselementen, die dem
Modellierungselement seines
Definitionsbereiches hierarchisch untergeordnet sind.
- Bemerkung: Abgesehen vom
Namensraum seines
Definitionsbereichs kann ein Name in jedem
Namensraum seines S. neu definiert werden. Dieser
Namensraum wird damit neuer
Definitionsbereich des Namens. Dieser neue
Definitionsbereich und sein zugeordneter S. "überschreiben" einen Teil des ursprünglichen S. des Namens in dem Sinne, dass in diesem Teilbereich
(der einen Teilbaum der
Modellierungselemente-Hierarchie bildet) nur noch die neue Definition/Bedeutung des Namens gilt.
- Signatur |

- Mehrdeutiges Syn. für
Schnittstellensignatur bzw.
Grafiksignatur.
- Signaturattribut |

- Syn. für
Zeichnungsregel.
- Signaturenbibliothek |

- Sammlung von
Grafiksignaturen, die gemäss einem
Signaturenmodell strukturiert sind.
- Syn.: Symbolbibliothek (de), symbology library (en).
- Bemerkung: Eine S. ist immer ein
Behälter, d.h. eine
XML-Datei.
- Bemerkung: Mit S. ist meistens eine konkrete, anwendungsspezifische Sammlung von
Grafiksignaturen gemeint.
- Signaturenmodell |

-
konzeptionelles Schema, das
Grafiksignaturen und deren
Parameter beschreibt.
- Syn.: Symbologiemodell (de), symbology model (en).
- Bemerkung: Für S. werden
Kontrakte verlangt.
- Bemerkung: Anhang K zum
INTERLIS 2-Referenzhandbuch enthält einen Vorschlag für ein erweitertes S..
- Bemerkung: Siehe auch
Signaturenbibliothek.
- Signaturobjekt |

- Syn. für
Grafiksignatur.
- SN |

- Abk. für Schweizer
Norm.
- Spezialisierung |

-
Rolle der
Unterklasse in einer
Vererbungsbeziehung, oft auch Syn. für
Vererbung.
- Syn.: Erweiterung (de), extension (en), specialisation (fr).
- Bemerkung: Siehe
Klassenspezialisierung und
Attributspezialisierung.
- Bemerkung: Weil zur Beschreibung von
Klassen- oder
Attributspezialisierung mehr Text benötigt wird als bei der
Oberklasse oder beim Ausgangs-
Attribut, spricht man oft auch von
Erweiterung (en: extension) statt von S.
- Stabile Identifikation |

-
Identifikation, die zeitunabhängig ist, d.h. während dem Lebenszyklus eines
Objektes nicht verändert werden kann. Die s. I. eines gelöschten
Objektes darf nicht mehr verwendet werden.
- Bemerkung: Siehe auch
Objektidentifikation.
- Standard |

- Syn.: (de) für 'de facto'
Norm und (en) für 'de facto' oder 'de jure'
Norm.
- Stärke |

- Bindung der Teile (Unter-
Objekte der untergeordneten
Klasse) an das Ganze (Ober-
Objekt der übergeordneten
Klasse) bei einer
eigentlichen Beziehung.
- Struktur |

- Menge von
Strukturelementen mit gleichen Eigenschaften und
Operationen. Es sind nur
Operationen erlaubt, welche die
Daten der
Strukturelemente nicht verändern. Jede Eigenschaft wird durch ein
Attribut beschrieben, jede
Operation durch ihre
Schnittstellensignatur.
- Bemerkung: S. kommen entweder innerhalb von LIST- oder BAG-Attributen vor oder existieren nur temporär als Ergebnisse von
Funktionen.
- Bemerkung: Siehe auch
Klassenelement.
- Strukturattribut |

-
Attribut , bestehend aus einer ungeordneten (
INTERLIS-Datentyp BAG) oder einer geordneten Sammlung (LIST) von
Strukturelementen. Jedes derselben kann mehrfach vokommen.
- Bemerkung: Im Gegensatz zur Def. einer
Komposition mit Hilfe der
Assoziationsklasse sind bei einem S. die
Strukturelemente aber nicht referenzierbar, d.h. haben ausserhalb des
Objektes, zu dessen S.-
Wert sie gehören, keine
Identität.
- Strukturelement |

-
Daten eines Gegenstandes der realen Welt mit
Operationen, die mit diesen
Daten ausgeführt werden können, diese aber nicht verändern dürfen, und ohne
Objektidentifikation.
- Bemerkung: Ein S. ist die
Instanz einer
Struktur.
- Strukturierter Wertebereich |

-
INTERLIS-Sprachelement zur Beschreibung zusammengesetzter
Attribute wie
Datum oder Zeit.
- Symbol |

- Mehrdeutiges Syn. für
Grafiksignatur, Sprachsymbol oder semiotisches S. .
- Symbolbibliothek |

- Syn. für
Signaturenbibliothek.
- Symbologie |

- Teilmenge von Elementen eines
kartografischen Zeichensystems bestehend aus
Grafiksignaturen, Schriften, Diagrammen, Halbtönen.
- Bemerkung: siehe auch
Signaturenbibliothek.
- Symbologiemodell |

- Syn. für
Signaturenmodell.
- Synchronisation |

- Automatische und regelmässige Abgleichung der
Datenbankzustände zweier
Datenbanken (z.B. mittels
Nachlieferung).
- System |

- Gesamtheit aller zu einer EDV-Anlage gehörenden Komponenten (Hardware und Software), die für einen bestimmten Zweck genutzt
werden.
- Tabelle |

-
Klasse für deren
Objekte keine
Operationen explizit definierbar sind.
- Syn.: Relation.
- Textsignatur |

- Text-Typ einer
Grafiksignatur. [SFK]
- Syn.: Textbeschriftung, Beschriftung.
- Bemerkung: Manchmal auch mit Textbeschriftungen oder einfach mit Beschriftungen bezeichnet.
- Thema |

- Menge von
Klassen, deren
Daten in gewissem Sinne zusammengehören, die z.B. die in
Beziehung zueinander stehen, die zu derselben Datenverwaltungsstelle gehören oder
Daten, die einen ähnlichen
Nachführungs-Rhythmus besitzen. Die
Instanzen von T. sind
Behälter.
- Syn.: topic (en), thème (fr).
- Bemerkung: Ein T. wird mit
INTERLIS als
Topic beschrieben. Ein
Topic wird in
UML durch ein
Package unterhalb eines
Datenmodells beschrieben, mit der zusätzlichen Bedeutung, dass dieses
Package (a) einen eigenen
Namensraum hat und (b) von anderen
Packages abhängig (z.B. erweitert) sein kann. Ein
UML-
Package, das einem T. zugeordnet ist, kann weitere (geschachtelte)
Packages enthalten.
- Bemerkung: Beachte: Mit
Layer, dem im
CAD-Bereich gebräuchlichen Ausdruck für "Ebene", wird eine Zusammenfassung grafischer
Daten bezeichnet. Ein T. kann mehrere (grafische)
Layers umfassen und zusätzlich strukturierte Sachdaten.
- TID |

- Abk. für
Transferidentifikation.
- Topic (en) |

- Syn. für
Thema.
- Transfer |

- Syn. für
Datentransfer.
- Transferdatei |

- Zum
Datentransfer vorbereitete
Datei in geeignetem
Transferformat.
- Transferformat |

- Gliederung einer
Transferdatei in Datenfelder.
- Syn.: Format.
- Transfergemeinschaft |

- Gemeinschaft von
Sendern und
Empfängern, die sich an einem
Datentransfer beteiligen.
- Transferidentifikation |

(Abk.: TID)
- Def. siehe bei
Identifikation.
- Transformation |

-
Abbildung von einem
Koordinatensystem (bzw. von seinem Raum) auf ein anderes
Koordinatensystem (bzw. auf dessen Raum), wenn die Abbildungsvorschrift (Formel) auf Grund von Annahmen (Hypothesen) festgelegt wird und die
Parameter durch meist statistische Analyse von Messungen in beiden
Koordinatensystemen ermittelt werden.
- Syn.: transformation (en/fr).
- Tupel |

- Syn. für
Objekt.
- Typ |

- Mehrdeutiges Syn. für
Datentyp (d.h.
Wertebereich) bzw. für
Klassenschnittstelle, bzw. für
Schnittstellensignatur.
- Typnamen |

-
Namenskategorie bestehend aus den Namen von
Themen,
Klassen,
Assoziationen,
Sichten,
Grafikdefinitionen,
Behältern,
Einheiten,
Funktionen,
Linienformtypen,
Wertebereichen,
Strukturen.
- UML |

- Abk. für Unified Modeling Language (en).
- Def. siehe www.omg.org/uml.
- Unit (en) |

- Syn. für
Einheit.
- Unterklasse |

- Def.
Vererbungsbeziehung.
- Syn.: Unterobjektklasse, Subobjektklasse (de), subclass (en), classe inferieure (fr)
- Unterstruktur |

-
Wertebereich, der mit Hilfe einer
Struktur definiert ist.
- Vererbung |

-
Methode zur Def. von
Vererbungsbeziehungen zwischen
Oberklassen und
Unterklassen. Diese
Methoden sind
Klassenspezialisierung und
Attributspezialisierung.
- Syn.: inheritance (en); héritage (fr).
- Bemerkung: Anschaulich entsprechen
Unterklassen derselben Idee, sie haben dieselben Eigenschaften wie ihre
Oberklassen und spezialisieren diese.
- Bemerkung: Man unterscheidet
Einfachvererbung und
Mehrfachvererbung. Bei einer
Einfachvererbung (en: single inheritance; fr: héritage singulaire) erbt eine
Unterklasse nur von einer direkten
Oberklasse. Bei der
Mehrfachvererbung erbt eine
Klasse von mehreren
Oberklassen.
- Bemerkung:
INTERLIS 2 lässt nur einfache V. zu (wie z.B. Java).
- Vererbungsbeziehung |

-
Gerichtete Beziehung zwischen einer übergeordneten
Klasse, genannt
Oberklasse, und einer untergeordneten
Klasse, genannt
Unterklasse, definiert durch
Vererbung. Die
Rolle der
Oberklasse heisst
Generalisierung, die Rolle der
Unterklasse heisst
Spezialisierung.
- Bemerkung: Die
Objekte der
Oberklasse sind Verallgemeinerungen (
Generalisierungen) der
Objekte der
Unterklasse. Die
Objekte der
Unterklasse sind Einschränkungen (
Spezialisierungen,
Erweiterungen) der
Objekte der
Oberklasse.
- Bemerkung: Die V. ist die Teilmengenbeziehung, die
Objekte der
Unterklasse bilden konzeptionell streng genommen eine Teilmenge der
Objekte der
Oberklasse. Es handelt sich also bei den
Objekten der
Unterklasse nicht um neue
Objekte, sondern um einen Teil oder eine Unterteilung der
Objekte der Oberklasse. Die beiden
Objekte eines Objektpaars der V. haben dieselbe
OID.
- View (en) |

- Syn. für
Sicht.
- View-Projektion |

- Syn. für
Sicht-Projektion.
- Vollständiger Datentransfer |

-
Datentransfer eines vollständigen
Datenbankzustandes vom
Sender zum
Empfänger.
- Wert |

- Datenelement eines
Wertebereichs.
- Wertebereich |

- Menge gleichartiger
Datenelemente. Ein
Datenelemente eines W. heisst
Wert.
- Syn.: Datentyp.
- Bemerkung: Siehe auch
Basisdatentyp.
- Bemerkung: Ein W. kann auch aus den
Strukturelementen einer
Unterstruktur bestehen.
- XML |

- Abk. für eXtensible Markup Language (en).
- Bemerkung: Siehe XML Glossar oder www.w3.org/xml.
- Zeichensatz |

- Für den Datentransfer zulässige Zeichen und deren Codierung. [SN 612040]
- Zeichnungsregel |

- Sprachelement einer
Grafikdefinition. Eine Z. ordnet (den
Objekten) einer
Klasse eine
Grafiksignatur zu, und legt die entsprechenden
Grafiksignatur-
Argumente fest gemäss den
Attribut-
Werten (d.h.
Daten) der
Objekte.
- Syn.: Signaturattribut.
- Zielsystem |

- Syn.: für
Empfänger.
Index des Online-Glossars OO, UML und INTERLIS 2
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