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Online-Glossar Java

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Gesamtkonzept und Aktualisierung: Stefan F. Keller, im Mai 2003.

Alphabetische Liste


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Hinweis: Es werden jeweils nur diejenigen Buchstaben des Alphabets angezeigt, für die im Glossar Begriffe vorhanden sind.

Abstrakte Basisklasse | Alphabet Index
Eine Abstrakte Basisklasse dient zur Abstraktion in einer Klassenhierachie. Von einer abstrakten Basisklasse werden keine Objekte gebildet.
Abstraktion | Alphabet Index
Abstraktion ist immer damit verbunden, dass man sich mit dem Wesentlichen befasst und die unwesentlichen Dinge gedanklich weglässt. Die Abstraktion bei einem Objekt befasst sich mit der Festlegung des nach aussen sichtbaren Verhaltens eines Objekts, d.h. mit der Definition der von aussen aufrufbaren Methoden eines Objekts.
Aggregation | Alphabet Index
Bei der Aggregation enthält ein Objekt eine Referenz auf ein anderes Objekt. Über die Referenz "enthält" das "Gross-Objekt" (aggregierendes Objekt) ein "Klein-Objekt" (aggregiertes Objekt). Das aggregierte Objekt kann auch weiterleben, wenn das aggregierende Objekt vernichtet wird.
Applet | Alphabet Index
Kleines Programm, das in einer Web-Seite läuft.
Array | Alphabet Index
Ein Array ist eine Datenstruktur, die aus Komponenten aufgebaut ist. Das Besondere an einem Array ist, dass alle Komponenten denselben Datentyp besitzen müssen. Über einen Array-Index kann gezielt auf eine bestimmte Komponente des Arrays zugegriffen werden.
Attribut | Alphabet Index
Komponente einer Klasse bzw. eines Objektes, die einen Wert oder eine Referenz aufnehmen kann.
Basisklasse | Alphabet Index
siehe Superklasse.
Bindung | Alphabet Index
Wird eine Methode aufgerufen, so ist der entsprechende Programmcode der Methode, d.h. der Methodenrumpf, auszuführen. Die Zuordnung des Methodenrumpfes zum Aufruf der Methode, d.h. dem Methodenkopf, nennt man Bindung.
Bindung, frühe (statische) | Alphabet Index
Bei der frühen Bindung erfolgt die Zuordnung des Methodenrumpfes zum Methodenkopf der Aufrufstelle zur Kompilierzeit.
Bindung, späte (dynamische) | Alphabet Index
Bei der späten Bindung erfolgt die Zuordnung des Methodenrumpfes zum Methodenkopf der Aufrufstelle zur Laufzeit des Programms.
Bit | Alphabet Index
Binärziffer, d.h. Ziffer, die die Werte 0 oder 1 annehmen kann (engl. bit = binary digit).
Block | Alphabet Index
Ein Block ist eine besondere Anweisung. Ein Block kann keine, eine oder mehrere Anweisungen enthalten, die in der Reihenfolge, wie sie notiert sind, abgearbeitet werden. Von der Syntax der Sprache her zählt ein Block wie eine einzige Anweisung. Damit ist der Block ein elegantes Hilfsmittel an Programmstellen, an denen die Syntax der Sprache nur eine einzige Anweisung zulässt, tatsächlich aber mehrere Anweisungen erforderlich sind.
Browser | Alphabet Index
Werkzeug, um durch hierarchische Strukturen wie z.B. eine Verzeichnisstruktur auf einer Festplatte durchzulaufen (zu navigieren). Im Falle des Internets dient ein Browser zur Navigation durch das Internet und zur Darstellung der gefundenen Web-Seiten.
Byte | Alphabet Index
Folge von 8 zusammengehörigen Bits.
Casten | Alphabet Index
Vorgang bei dem ein Wert eines bestimmten Datentyps wird in einen anderen Datentyp gewandelt (Typkonvertierung). Hierzu ist eine Typverträglichkeit erforderlich.
Datenfeld | Alphabet Index
siehe Attribut.
Datentyp | Alphabet Index
Bauplan für eine Variable. Der Datentyp legt fest, welche Operationen auf einer Variablen möglich sind und wie die Darstellung (Repräsentation) der Variablen im Speicher des Rechners erfolgt. Mit der Darstellung wird festgelegt, wie viele Bytes die Variable im Speicher einnimmt und welche Bedeutung ein jedes Bit dieser Darstellung hat.
Datentyp, abstrakter | Alphabet Index
Wird spezifiziert durch die Festlegung seiner Operationen, die öffentlich bekannt sind. Die Darstellung des Typs und die Implementierung der Operationen kennt nur der Ersteller des Typs, dem Benutzer des Typs sind sie verborgen.
Datentyp, einfacher | Alphabet Index
Bauplan für einfache Variablen. Das sind Variablen, die atomar sind und nur einen einzigen Wert tragen können.
Datentyp, selbst definierter | Alphabet Index
Dem Compiler standardmässig nicht bekannte Datentypen.
Bemerkung: Wenn die Programmiersprache hierfür die Sprachmittel anbietet, so ist es dem Programmierer möglich, eigene Datentypen zu erfinden, die für die Modellierung einer Anwendung von Bedeutung sind, und diese dem Compiler bekannt zu machen. Java bietet hierfür das Sprachkonstrukt der Klasse (class).
Default-Konstruktor | Alphabet Index
Konstruktor ohne Übergabeparameter.
Default-Konstruktor, voreingestellter  | Alphabet Index
Ein voreingestellter Default-Konstruktor wird vom Compiler für jede selbst geschriebene Klasse zur Verfügung gestellt, wenn der Programmierer selbst keinen Konstruktor schreibt.
Exception | Alphabet Index
Ausnahme.
Bemerkung: In Java werden Exceptions als Klassen modelliert. Tritt eine Ausnahme im Programm auf, so wird ein Objekt einer Exception "geworfen", d.h. vom Anwendungsprogramm an die virtuelle Maschine gegeben, die dann im Anwendungsprogramm nach einem Exception Handler sucht, der in der Lage ist, auf die Exception zu reagieren.
Exemplar | Alphabet Index
siehe Objekt.
Gültigkeit | Alphabet Index
Die G. einer Variablen bedeutet, dass an einer Programmstelle der Namen einer Variablen dem Compiler durch eine Vereinbarung bekannt ist.
Hauptprogramm | Alphabet Index
Mit dem H. beginnt ein klassisches Programm seine Ausführung. In der Programmiersprache C heisst das Hauptprogramm main(). In Anlehnung daran beginnt eine Java-Anwendung ihre Ausführung bei der Methode main() einer Startklasse.
Information Hiding (en) | Alphabet Index
Daten eines Objekts, die im Idealfall nur durch die Methoden des Objekts selbst manipuliert werden können. Sie sind also nach aussen nicht direkt sichtbar und sind damit verborgen.
Bemerkung: Ein solches Objekt tritt mit seiner Umwelt im Idealfall nur über wohldefinierte Schnittstellenmethoden in Kontakt. Die Implementierungseigenschaften der Klasse, d.h. die Struktur der Datenfelder, die Methodenrümpfe und private Hilfsmethoden sind ein Implementierungsgeheimnis. Nur die Schnittstellenmethoden und ihre Parameter werden offen gelegt.
Initialisierung | Alphabet Index
Vorgang der dazu dient, Variablen mit definierten Anfangswerten zu versehen.
Instantiierung | Alphabet Index
Erzeugen einer Instanz einer Klasse gemäss dem Bauplan der Klasse.
Bemerkung: Bei der Instantiierung wird eine Instanz der Klasse, mit anderen Worten ein Exemplar der Klasse oder Objekt im Arbeitsspeicher erzeugt.
Instanz | Alphabet Index
Siehe Objekt.
Instanzmethode | Alphabet Index
Methode, die nur direkt für eine Instanz (ein Objekt) aufgerufen werden kann. Eine I. arbeitet auf den Datenfeldern des Objektes, den Instanzvariablen, kann aber auch auf Klassenvariablen zugreifen.
Instanzvariable | Alphabet Index
Eine I. eines Objektes besitzt den in der Klasse angegebenen Namen und Typ und hat grundsätzlich für jedes Objekt einen individuellen Wert. So hat beispielsweise jedes Objekt der Klasse ZweidimensionalerPunkt seine individuellen Koordinaten x und y.
Iteration | Alphabet Index
Bei einer Iteration wird ein Verarbeitungsschritt mehrmals hintereinander ausgeführt.
Java-Anwendung | Alphabet Index
Zu einer J.-A. gehört eine Methode main(). In der Methode main() werden Objekte geschaffen und Methoden aufgerufen.
Java-Plattform | Alphabet Index
Kombination von Betriebssystem und zugehöriger Rechner-Hardware mit Java-Technologie.
JDK | Alphabet Index
   (Abk.: Java Developpment Kit (en))
Entwicklungsumgebung für Java, die aus Werkzeugen wie Compiler und Interpreter besteht, und darüber hinaus alle Klassen der Java-Klassenbibliothek bereit stellt.
Kapselung | Alphabet Index
Daten und Methoden, die auf Objekten arbeiten, werden nicht mehr getrennt wie in der klassischen Programmierung, sondern als Einheit betrachtet - Daten und Methoden sind zusammen in einer Kapsel. Sie verschmelzen zu einem Objekt. Kapselung ist eines der wichtigsten Konzepte der objektorientierten Programmierung.
siehe auch Information Hiding.
Klasse (en: class)  | Alphabet Index
Bildet ein Objekt der realen Welt in ein Schema ab, das der Compiler versteht, wobei ein Objekt z.B. ein Haus, ein Vertrag oder eine Firma sein kann - also prinzipiell jeder Gegenstand, der für einen Menschen eine Bedeutung hat und den er sprachlich beschreiben kann. Eine Klasse besteht aus dem Klassennamen, Datenfeldern) und Methoden.
Klasse Object | Alphabet Index
Wurzelklasse aller Java-Klassen. Eine jede Klasse in Java stellt einen Untertyp der Klasse Object dar.
Klasse, abgeleitete | Alphabet Index
siehe Unterklasse.
Klassenmethode | Alphabet Index
Eine K. kann nur auf Klassenvariablen arbeiten, nicht jedoch auf Instanzvariablen, es sei denn, man übergibt eine Referenz auf ein Objekt an die K. .
Klassenvariable | Alphabet Index
Variable, die allen Exemplaren (Objekten) einer Klasse gemeinsam ist und die in der Klasse selbst und nicht bei einem Objekt gespeichert wird. De facto ist eine Klassenvariable eine globale Variable, auf die zumindest alle Objekte dieser Klasse zugreifen können.
Komposition | Alphabet Index
Ein "Gross-Objekt", das als Datenfeld ein "Klein-Objekt" besitzt. Da das Datenfeld eines Objektes untrennbar mit dem Objekt selbst verknüpft ist, sind die Lebensdauern von "Gross-Objekt" und "Klein-Objekt" identisch.
Konstante | Alphabet Index
Werte, die während des Programmablaufs nicht geändert werden können.
Bemerkung: Es gibt literale Konstanten, die einfach angeschrieben werden wie z.B. die Zahl 46. Es gibt auch symbolische Konstanten, die unter einem Namen angesprochen werden, denen aber während eines Programmlaufs ein fester Wert zugeordnet ist. So kann man z.B. eine Konstante PI einführen. Muss eventuell der Wert der Konstanten wie z.B. die Genauigkeit von PI abgeändert werden, so hat man den grossen Vorteil, dass man nur an einer einzigen Stelle, nämlich an der Stelle der Definition der Konstanten, eine Änderung durchführen muss. Die Änderung gilt dann an all den Stellen des Programms, an denen die Konstante mit Namen, d.h. als Symbol, steht.
Konstruktor | Alphabet Index
Spezielle Methode einer Klasse, die dazu dient, um ein Objekt zu initialisieren.
Konstruktor mit Parameter | Alphabet Index
Konstruktor, der es erlaubt, Werte zur Initialisierung als aktuelle Parameter an den Konstruktor zu übergeben.
Kontrollfluss | Alphabet Index
Reihenfolge der Abarbeitung der Anweisungen eines Programms wird als der Kontrollfluss des Programms bezeichnet.
Kontrollstruktur | Alphabet Index
Konstrukte einer Programmiersprache, die den Kontrollfluss - d.h. die Abarbeitungsreihenfolge der Anweisungen - steuern, werden Kontrollstrukturen genannt.
L-Wert (en: l-value) | Alphabet Index
Variable. Eine Variable hat eine Adresse im Arbeitsspeicher und kann Werte aufnehmen.
Gegensatz: R-Wert.
Lebensdauer | Alphabet Index
Zeitspanne, in der die virtuelle Maschine einer Variablen einen Platz im Speicher zur Verfügung stellt. Mit anderen Worten, während ihrer Lebensdauer besitzt eine Variable einen Speicherplatz.
Lösungsbereich | Alphabet Index
Welt der technischen Lösung, bei Programmiersprachen der Bereich der Programmkonstruktion.
Mehrfachvererbung | Alphabet Index
Unterstützt eine Programmiersprache das Sprachmittel der Mehrfachvererbung, so kann eine Klasse von mehreren Klassen abgeleitet werden und erbt dabei Datenfelder und Methoden aus mehreren Klassen.
Bemerkung: Java unterstützt bewusst nur einfache Vererbung.
Methode | Alphabet Index
Funktion, die für ein Objekt im Falle einer Instanzmethode bzw. für eine Klasse im Falle einer Klassenmethode aufgerufen werden kann.
Bemerkung: Methoden dienen dazu, um Werte an das Objekt (die Klasse) zu übergeben, um mit den im Objekt (in der Klasse) gespeicherten Daten Berechnungen durchzuführen und um Werte vom Objekt (der Klasse) abzuholen.
Modifikator | Alphabet Index
Dient zur verfeinerten Festlegung der Eigenschaften von Datenfeldern, Methoden, Konstruktoren, Klassen und Schnittstellen .
Nebeneffekt | Alphabet Index
Ein N. liegt vor, wenn ein Operator nicht nur den Wert eines Ausdrucks beeinflusst, sondern nebenbei auch noch den Wert einer Variablen abändert.
Oberklasse | Alphabet Index
siehe Superklasse.
Objekt | Alphabet Index
Variable, die nach dem Datentyp einer Klasse gebaut ist. Andere Begriffe für Objekt sind Instanz und Exemplar.
Operand | Alphabet Index
Operanden werden durch Operatoren manipuliert. So verknüpft der Operator + die beiden Operanden a und b im Ausdruck a + b zur Summe.
Operation | Alphabet Index
Eine O. stellt in abstrakter Weise eine Verarbeitungsvorschrift dar. Eine Operation wird als Methode in einer Klasse implementiert. Eine Operation kann in verschiedenen Klassen verschiedene Implementierungen erhalten, dabei wird jedoch stets die abstrakte Verarbeitungsvorschrift der Operation eingehalten.
Operator | Alphabet Index
Ein O. ist eine Rechenvorschrift in Symbolform wie z.B. der Vorzeichenoperator - (Ändere das Vorzeichen) oder der Additionsoperator + (Bilde die Summe).
Paket | Alphabet Index
Pakete dienen zur Gruppierung von inhaltlich zusammengehörigen Klassen und Schnittstellen. Ein Paket stellt eine Bibliothek für einen bestimmten Zweck dar.
Polymorphie | Alphabet Index
Vielgestaltigkeit; hier insbesondere von Operation und von Objekten
Polymorphie von Objekten | Alphabet Index
Eine Polymorphie von Objekten gibt es nur bei Vererbungshierarchien. An die Stelle eines Objektes in einem Programm kann stets auch ein abgeleitetes Objekt treten. Der Grund dafür ist, dass ein Objekt einer abgeleiteten Klasse polymorph ist. Es kann sich als Objekt einer abgeleiteten Klasse, aber auch als ein Objekt irgendeiner Basisklasse verhalten.
Polymorphie von Operationen  | Alphabet Index
Bedeutet, dass eine Operation vom Objekt selbst interpretiert wird, d.h. dass der Sender einer Nachricht nicht die Klasse des Empfängers, sondern nur den Namen des Empfänger-Objektes kennen muss und damit nicht wissen muss, wie die Methode in der Empfänger-Klasse implementiert ist.
Problembereich oder Anwendungsbereich | Alphabet Index
Der Problembereich oder Problem Domain ist die Welt der Anwendung. Er ist derjenige Auschnitt aus der realen Welt, der später durch die zu realisierende Software abgedeckt werden soll.
Protokoll | Alphabet Index
Menge der Methoden, die für ein Objekt aufgerufen werden können, wird "Protokoll” eines Objektes genannt. Nach aussen ist von einem Objekt nur sein Protokoll sichtbar.
Quellcode | Alphabet Index
Ein in einer Programmiersprache geschriebenes Programm oder Programmstück.
R-Wert | Alphabet Index
Ein R-Wert ist ein Wert, dem keine Adresse im Speicher zugeordnet ist und der nur temporär existiert.
Gegensatz: L-Wert.
Referenztyp | Alphabet Index
Variablen eines Referenztyps stellen Referenzen (Zeiger) dar. Dies bedeutet, dass die gesuchte Information an einer anderen Stelle steht, nämlich an der Stelle, auf die die Referenz verweist.
Rekursion | Alphabet Index
Ein rekursiver Algorithmus enthält im Falle einer direkten Rekursion Abschnitte, die sich selbst direkt aufrufen. Im Falle einer indirekten Rekursion rufen sich Abschnitte wechselseitig auf.
Schnittstelle | Alphabet Index
(en: interface).
Selektion | Alphabet Index
Fallunterscheidung.
Sichtbarkeit einer Variablen | Alphabet Index
Die S. einer Variablen bedeutet, dass man von einer Programmstelle aus die Variable sieht, das heisst, dass man auf sie über ihren Namen zugreifen kann.
Sohnklasse | Alphabet Index
Abgeleitete Klasse, die direkt von einer Vaterklasse abgeleitet ist. Sohnklasse und Vaterklasse stehen in direkt benachbarten Hierarchieebenen.
Standardtyp, oder Basistyp | Alphabet Index
Eine Programmiersprache stellt selbst standardmässig einige Datentypen bereit, die ein Programmierer in der vorgesehenen Bedeutung ohne weitere Massnahmen verwenden kann. Ein Beispiel hierfür ist in Java der Datentyp int.
Startklasse | Alphabet Index
Java-Klasse, die eine Methode main() enthält, und damit von der Virtuellen Maschine gestartet werden kann.
String (en) | Alphabet Index
Zeichenkette, d.h. eine bestimmte Folge von zusammengehörigen Zeichen.
Subklasse (abgeleitete Klasse, Unterklasse, Subklasse) | Alphabet Index
Klasse, die von einer anderen Klasse abgeleitet ist, ist eine Subklasse dieser Klasse.
Superklasse (Basisklasse, Oberklasse) | Alphabet Index
Klasse, von der eine andere Klasse abgeleitet ist.
Systemklasse | Alphabet Index
Java stellt in umfangreichen Klassenbibliotheken Systemklassen bereit, die der Programmierer in seinem Programm verwenden kann.
This-Referenz | Alphabet Index
Referenz "this" (ein Zeiger) auf das aktuell betrachtete Objekt.
Typkonvertierung | Alphabet Index
siehe Casten.
Ueberschreiben | Alphabet Index
Definiert eine Unterklasse eine Methode mit demselben Namen, Rückgabetyp und derselben Parameterliste wie eine Superklasse, so ist direkt über den Namen nur die Methode der Unterklasse sichtbar. Dies wird als Überschreiben bezeichnet. Physikalisch findet jedoch kein Überschreiben statt. Wenn auch nicht direkt über den Namen, so kann dennoch über andere Mechanismen auf die überschriebene Methode zugegriffen werden.
Unterklasse | Alphabet Index
siehe Subklasse.
Variable | Alphabet Index
Eine Variable in einer Programmiersprache ist eine benannte Speicherstelle im Arbeitsspeicher des Rechners. Über den Variablennamen kann der Programmierer auf die entsprechende Speicherstelle zugreifen. Eine Variable hat vier Kennzeichen: Variablennamen, Datentyp, Wert und Adresse. In Java ist die Adresse einer Variablen dem Programmierer verborgen.
Variable, lokale | Alphabet Index
Variable, die nur innerhalb einer Methode oder innerhalb eines Blocks lebt. Dies bedeutet, dass nur während der Abarbeitung der Methode bzw. des Blocks für sie Platz im Arbeitsspeicher bereit gestellt wird.
Vaterklasse | Alphabet Index
Klasse, von der eine Sohnklasse abgeleitet ist. Sohnklasse und Vaterklasse stehen in direkt benachbarten Hierarchieebenen.
Verdecken | Alphabet Index
Gibt es in einem Programmstück mehrere gültige Variablen, die den gleichen Namen tragen, wie z.B. ein Datenfeld und eine lokale Variable mit demselben Namen, so ist über den Namen in definierter Weise nur eine der Variablen erreichbar. Auf die andere kann direkt über den Namen nicht zugegriffen werden, mit anderen Worten, sie ist verdeckt.
Vererbung | Alphabet Index
Eine Unterklasse erbt alle Methoden und Datenfelder ihrer Superklasse. Sie müssen bei der Definition der Unterklasse nicht erneut angeschrieben werden.
Virtuelle Maschine | Alphabet Index
Eine virtuelle Maschine verbirgt eine spezielle Plattform vor einem Programm. Damit wird erreicht, dass Programme Plattform-unabhängig - mit anderen Worten portabel - werden. Natürlich braucht man für jede Plattform die entsprechende virtuelle Maschine.
Wrapper-Klasse | Alphabet Index
Eine W. wird gebraucht, wenn man ein nicht-objektorientiertes Verhalten in eine objektorientierte Form bringen muss. Bespiele hierfür sind das Wrappen (Einpacken) einer Prozedur in Form einer main()-Methode in eine eigene Klasse oder das Einpacken einer Variablen eines einfachen Datentyps in die Gestalt eines Objektes, das in seinem Innern eine einfache Variable enthält.

Index des Online-Glossars Java

Abstrakte Basisklasse  |  Abstraktion  |  Aggregation  |  Applet  |  Array  |  Attribut  |  Basisklasse  |  Bindung  |  Bindung, frühe (statische)  |  Bindung, späte (dynamische)  |  Bit  |  Block  |  Browser  |  Byte  |  Casten  |  Datenfeld  |  Datentyp  |  Datentyp, abstrakter  |  Datentyp, einfacher  |  Datentyp, selbst definierter  |  Default-Konstruktor  |  Default-Konstruktor, voreingestellter   |  Exception  |  Exemplar  |  Gültigkeit  |  Hauptprogramm  |  Information Hiding (en)  |  Initialisierung  |  Instantiierung  |  Instanz  |  Instanzmethode  |  Instanzvariable  |  Iteration  |  Java-Anwendung  |  Java-Plattform  |  JDK  |  Kapselung  |  Klasse (en: class)   |  Klasse Object  |  Klasse, abgeleitete  |  Klassenmethode  |  Klassenvariable  |  Komposition  |  Konstante  |  Konstruktor  |  Konstruktor mit Parameter  |  Kontrollfluss  |  Kontrollstruktur  |  L-Wert (en: l-value)  |  Lebensdauer  |  Lösungsbereich  |  Mehrfachvererbung  |  Methode  |  Modifikator  |  Nebeneffekt  |  Oberklasse  |  Objekt  |  Operand  |  Operation  |  Operator  |  Paket  |  Polymorphie  |  Polymorphie von Objekten  |  Polymorphie von Operationen   |  Problembereich oder Anwendungsbereich  |  Protokoll  |  Quellcode  |  R-Wert  |  Referenztyp  |  Rekursion  |  Schnittstelle  |  Selektion  |  Sichtbarkeit einer Variablen  |  Sohnklasse  |  Standardtyp, oder Basistyp  |  Startklasse  |  String (en)  |  Subklasse (abgeleitete Klasse, Unterklasse, Subklasse)  |  Superklasse (Basisklasse, Oberklasse)  |  Systemklasse  |  This-Referenz  |  Typkonvertierung  |  Ueberschreiben  |  Unterklasse  |  Variable  |  Variable, lokale  |  Vaterklasse  |  Verdecken  |  Vererbung  |  Virtuelle Maschine  |  Wrapper-Klasse
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