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Online-Glossar Java
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- Bedienungshinweise:
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- Erstellt auf der Grundlage nachfolgend genannter Autoren und Quellen:
- Ein grosser Dank geht an Hans-Ruedi Gnägi (INTERLIS) und ans gesamte INTERLIS-Kernteam: Joseph Dorfschmid, Claude Eisenhut,
Michael Germann und Hugo Thalmann, sowie an den XML-Autor Manfred Knobloch.
- Glossar des SN 612030 (1998) INTERLIS 1, Anhang (Bezugsquelle www.snv.ch); Online-Version auf www.interlis.ch.
- Glossar von INTERLIS 2, Anhang (SN 612031 2003); Online-Version auf www.interlis.ch.
- Begriffsverzeichnis des Buches "Java als erste Programmiersprache", Goll, Weiss und Müller, 3. Auflage, ISBN 3-519-22642-1.
- Technisches Konzept:
- Originaldatei in XML mit einem DTD, das weitgehend kompatibel ist zum Vorschlag des bekannten Verlags O'Reilly.
- Statische Generierung dieser HTML-Seiten mittels XSL und einem der beiden Open Source XSLT-Prozessoren XALAN und SAXON.
- Download der Quelltexte inklusive dem DTD (glossary_0_2.dtd): [.zip].
Gesamtkonzept und Aktualisierung: Stefan F. Keller, im Mai 2003.
Alphabetische Liste
A | B | C | D | E | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W 
Hinweis: Es werden jeweils nur diejenigen Buchstaben des Alphabets angezeigt, für die im Glossar Begriffe vorhanden sind.
- Abstrakte Basisklasse |

- Eine Abstrakte Basisklasse dient zur Abstraktion in einer Klassenhierachie. Von einer abstrakten Basisklasse werden keine
Objekte gebildet.
- Abstraktion |

- Abstraktion ist immer damit verbunden, dass man sich mit dem Wesentlichen befasst und die unwesentlichen Dinge gedanklich
weglässt. Die Abstraktion bei einem Objekt befasst sich mit der Festlegung des nach aussen sichtbaren Verhaltens eines Objekts,
d.h. mit der Definition der von aussen aufrufbaren Methoden eines Objekts.
- Aggregation |

- Bei der Aggregation enthält ein Objekt eine Referenz auf ein anderes Objekt. Über die Referenz "enthält" das "Gross-Objekt"
(aggregierendes Objekt) ein "Klein-Objekt" (aggregiertes Objekt). Das aggregierte Objekt kann auch weiterleben, wenn das aggregierende
Objekt vernichtet wird.
- Applet |

- Kleines Programm, das in einer Web-Seite läuft.
- Array |

- Ein Array ist eine Datenstruktur, die aus Komponenten aufgebaut ist. Das Besondere an einem Array ist, dass alle Komponenten
denselben Datentyp besitzen müssen. Über einen Array-Index kann gezielt auf eine bestimmte Komponente des Arrays zugegriffen
werden.
- Attribut |

- Komponente einer Klasse bzw. eines Objektes, die einen Wert oder eine Referenz aufnehmen kann.
- Basisklasse |

- siehe
Superklasse.
- Bindung |

- Wird eine Methode aufgerufen, so ist der entsprechende Programmcode der Methode, d.h. der Methodenrumpf, auszuführen. Die
Zuordnung des Methodenrumpfes zum Aufruf der Methode, d.h. dem Methodenkopf, nennt man Bindung.
- Bindung, frühe (statische) |

- Bei der frühen Bindung erfolgt die Zuordnung des Methodenrumpfes zum Methodenkopf der Aufrufstelle zur Kompilierzeit.
- Bindung, späte (dynamische) |

- Bei der späten Bindung erfolgt die Zuordnung des Methodenrumpfes zum Methodenkopf der Aufrufstelle zur Laufzeit des Programms.
- Bit |

- Binärziffer, d.h. Ziffer, die die Werte 0 oder 1 annehmen kann (engl. bit = binary digit).
- Block |

- Ein Block ist eine besondere Anweisung. Ein Block kann keine, eine oder mehrere Anweisungen enthalten, die in der Reihenfolge,
wie sie notiert sind, abgearbeitet werden. Von der Syntax der Sprache her zählt ein Block wie eine einzige Anweisung. Damit
ist der Block ein elegantes Hilfsmittel an Programmstellen, an denen die Syntax der Sprache nur eine einzige Anweisung zulässt,
tatsächlich aber mehrere Anweisungen erforderlich sind.
- Browser |

- Werkzeug, um durch hierarchische Strukturen wie z.B. eine Verzeichnisstruktur auf einer Festplatte durchzulaufen (zu navigieren).
Im Falle des Internets dient ein Browser zur Navigation durch das Internet und zur Darstellung der gefundenen Web-Seiten.
- Byte |

- Folge von 8 zusammengehörigen Bits.
- Casten |

- Vorgang bei dem ein Wert eines bestimmten Datentyps wird in einen anderen Datentyp gewandelt (Typkonvertierung). Hierzu ist
eine Typverträglichkeit erforderlich.
- Datenfeld |

- siehe
Attribut.
- Datentyp |

- Bauplan für eine Variable. Der Datentyp legt fest, welche Operationen auf einer Variablen möglich sind und wie die Darstellung
(Repräsentation) der Variablen im Speicher des Rechners erfolgt. Mit der Darstellung wird festgelegt, wie viele Bytes die
Variable im Speicher einnimmt und welche Bedeutung ein jedes Bit dieser Darstellung hat.
- Datentyp, abstrakter |

- Wird spezifiziert durch die Festlegung seiner Operationen, die öffentlich bekannt sind. Die Darstellung des Typs und die Implementierung
der Operationen kennt nur der Ersteller des Typs, dem Benutzer des Typs sind sie verborgen.
- Datentyp, einfacher |

- Bauplan für einfache Variablen. Das sind Variablen, die atomar sind und nur einen einzigen Wert tragen können.
- Datentyp, selbst definierter |

- Dem Compiler standardmässig nicht bekannte Datentypen.
- Bemerkung: Wenn die Programmiersprache hierfür die Sprachmittel anbietet, so ist es dem Programmierer möglich, eigene Datentypen zu erfinden,
die für die Modellierung einer Anwendung von Bedeutung sind, und diese dem Compiler bekannt zu machen. Java bietet hierfür
das Sprachkonstrukt der Klasse (class).
- Default-Konstruktor |

-
Konstruktor ohne Übergabeparameter.
- Default-Konstruktor, voreingestellter |

- Ein voreingestellter Default-Konstruktor wird vom Compiler für jede selbst geschriebene Klasse zur Verfügung gestellt, wenn
der Programmierer selbst keinen Konstruktor schreibt.
- Exception |

- Ausnahme.
- Bemerkung: In Java werden Exceptions als Klassen modelliert. Tritt eine Ausnahme im Programm auf, so wird ein Objekt einer Exception
"geworfen", d.h. vom Anwendungsprogramm an die virtuelle Maschine gegeben, die dann im Anwendungsprogramm nach einem Exception
Handler sucht, der in der Lage ist, auf die Exception zu reagieren.
- Exemplar |

- siehe
Objekt.
- Gültigkeit |

- Die G. einer
Variablen bedeutet, dass an einer Programmstelle der Namen einer Variablen dem Compiler durch eine Vereinbarung bekannt ist.
- Hauptprogramm |

- Mit dem H. beginnt ein klassisches Programm seine Ausführung. In der Programmiersprache C heisst das Hauptprogramm main().
In Anlehnung daran beginnt eine Java-Anwendung ihre Ausführung bei der Methode main() einer Startklasse.
- Information Hiding (en) |

- Daten eines Objekts, die im Idealfall nur durch die Methoden des Objekts selbst manipuliert werden können. Sie sind also nach
aussen nicht direkt sichtbar und sind damit verborgen.
- Bemerkung: Ein solches Objekt tritt mit seiner Umwelt im Idealfall nur über wohldefinierte Schnittstellenmethoden in Kontakt. Die Implementierungseigenschaften
der Klasse, d.h. die Struktur der Datenfelder, die Methodenrümpfe und private Hilfsmethoden sind ein Implementierungsgeheimnis.
Nur die Schnittstellenmethoden und ihre Parameter werden offen gelegt.
- Initialisierung |

- Vorgang der dazu dient,
Variablen mit definierten Anfangswerten zu versehen.
- Instantiierung |

- Erzeugen einer Instanz einer Klasse gemäss dem Bauplan der Klasse.
- Bemerkung: Bei der Instantiierung wird eine Instanz der Klasse, mit anderen Worten ein Exemplar der Klasse oder Objekt im Arbeitsspeicher
erzeugt.
- Instanz |

- Siehe
Objekt.
- Instanzmethode |

- Methode, die nur direkt für eine Instanz (ein Objekt) aufgerufen werden kann. Eine I. arbeitet auf den Datenfeldern des Objektes,
den Instanzvariablen, kann aber auch auf Klassenvariablen zugreifen.
- Instanzvariable |

- Eine I. eines Objektes besitzt den in der Klasse angegebenen Namen und Typ und hat grundsätzlich für jedes Objekt einen individuellen
Wert. So hat beispielsweise jedes Objekt der Klasse ZweidimensionalerPunkt seine individuellen Koordinaten x und y.
- Iteration |

- Bei einer Iteration wird ein Verarbeitungsschritt mehrmals hintereinander ausgeführt.
- Java-Anwendung |

- Zu einer J.-A. gehört eine Methode main(). In der Methode main() werden Objekte geschaffen und Methoden aufgerufen.
- Java-Plattform |

- Kombination von Betriebssystem und zugehöriger Rechner-Hardware mit Java-Technologie.
- JDK |

(Abk.: Java Developpment Kit (en))
- Entwicklungsumgebung für Java, die aus Werkzeugen wie Compiler und Interpreter besteht, und darüber hinaus alle Klassen der
Java-Klassenbibliothek bereit stellt.
- Kapselung |

- Daten und Methoden, die auf Objekten arbeiten, werden nicht mehr getrennt wie in der klassischen Programmierung, sondern als
Einheit betrachtet - Daten und Methoden sind zusammen in einer Kapsel. Sie verschmelzen zu einem Objekt. Kapselung ist eines
der wichtigsten Konzepte der objektorientierten Programmierung.
- siehe auch
Information Hiding.
- Klasse (en: class)
|

- Bildet ein
Objekt der realen Welt in ein Schema ab, das der Compiler versteht, wobei ein Objekt z.B. ein Haus, ein Vertrag oder eine Firma
sein kann - also prinzipiell jeder Gegenstand, der für einen Menschen eine Bedeutung hat und den er sprachlich beschreiben
kann. Eine Klasse besteht aus dem Klassennamen,
Datenfeldern) und
Methoden.
- Klasse Object |

- Wurzelklasse aller Java-Klassen. Eine jede Klasse in Java stellt einen Untertyp der Klasse Object dar.
- Klasse, abgeleitete |

- siehe
Unterklasse.
- Klassenmethode |

- Eine K. kann nur auf Klassenvariablen arbeiten, nicht jedoch auf Instanzvariablen, es sei denn, man übergibt eine Referenz
auf ein Objekt an die K. .
- Klassenvariable |

- Variable, die allen Exemplaren (Objekten) einer Klasse gemeinsam ist und die in der Klasse selbst und nicht bei einem Objekt
gespeichert wird. De facto ist eine Klassenvariable eine globale Variable, auf die zumindest alle Objekte dieser Klasse zugreifen
können.
- Komposition |

- Ein "Gross-Objekt", das als Datenfeld ein "Klein-Objekt" besitzt. Da das Datenfeld eines Objektes untrennbar mit dem Objekt
selbst verknüpft ist, sind die Lebensdauern von "Gross-Objekt" und "Klein-Objekt" identisch.
- Konstante |

- Werte, die während des Programmablaufs nicht geändert werden können.
- Bemerkung: Es gibt literale Konstanten, die einfach angeschrieben werden wie z.B. die Zahl 46. Es gibt auch symbolische Konstanten, die
unter einem Namen angesprochen werden, denen aber während eines Programmlaufs ein fester Wert zugeordnet ist. So kann man
z.B. eine Konstante PI einführen. Muss eventuell der Wert der Konstanten wie z.B. die Genauigkeit von PI abgeändert werden,
so hat man den grossen Vorteil, dass man nur an einer einzigen Stelle, nämlich an der Stelle der Definition der Konstanten,
eine Änderung durchführen muss. Die Änderung gilt dann an all den Stellen des Programms, an denen die Konstante mit Namen,
d.h. als Symbol, steht.
- Konstruktor |

- Spezielle
Methode einer
Klasse, die dazu dient, um ein
Objekt zu initialisieren.
- Konstruktor mit Parameter |

- Konstruktor, der es erlaubt, Werte zur Initialisierung als aktuelle Parameter an den Konstruktor zu übergeben.
- Kontrollfluss |

- Reihenfolge der Abarbeitung der Anweisungen eines Programms wird als der Kontrollfluss des Programms bezeichnet.
- Kontrollstruktur |

- Konstrukte einer Programmiersprache, die den Kontrollfluss - d.h. die Abarbeitungsreihenfolge der Anweisungen - steuern, werden
Kontrollstrukturen genannt.
- L-Wert (en: l-value) |

- Variable. Eine Variable hat eine Adresse im Arbeitsspeicher und kann Werte aufnehmen.
- Gegensatz:
R-Wert.
- Lebensdauer |

- Zeitspanne, in der die virtuelle Maschine einer Variablen einen Platz im Speicher zur Verfügung stellt. Mit anderen Worten,
während ihrer Lebensdauer besitzt eine Variable einen Speicherplatz.
- Lösungsbereich |

- Welt der technischen Lösung, bei Programmiersprachen der Bereich der Programmkonstruktion.
- Mehrfachvererbung |

- Unterstützt eine Programmiersprache das Sprachmittel der Mehrfachvererbung, so kann eine Klasse von mehreren Klassen abgeleitet
werden und erbt dabei Datenfelder und Methoden aus mehreren Klassen.
- Bemerkung: Java unterstützt bewusst nur einfache
Vererbung.
- Methode |

- Funktion, die für ein Objekt im Falle einer
Instanzmethode bzw. für eine Klasse im Falle einer
Klassenmethode aufgerufen werden kann.
- Bemerkung: Methoden dienen dazu, um Werte an das Objekt (die Klasse) zu übergeben, um mit den im Objekt (in der Klasse) gespeicherten
Daten Berechnungen durchzuführen und um Werte vom Objekt (der Klasse) abzuholen.
- Modifikator |

- Dient zur verfeinerten Festlegung der Eigenschaften von
Datenfeldern,
Methoden,
Konstruktoren,
Klassen und
Schnittstellen .
- Nebeneffekt |

- Ein N. liegt vor, wenn ein Operator nicht nur den Wert eines Ausdrucks beeinflusst, sondern nebenbei auch noch den Wert einer
Variablen abändert.
- Oberklasse |

- siehe
Superklasse.
- Objekt |

- Variable, die nach dem Datentyp einer Klasse gebaut ist. Andere Begriffe für Objekt sind Instanz und Exemplar.
- Operand |

- Operanden werden durch Operatoren manipuliert. So verknüpft der Operator + die beiden Operanden a und b im Ausdruck a + b
zur Summe.
- Operation |

- Eine O. stellt in abstrakter Weise eine Verarbeitungsvorschrift dar. Eine Operation wird als Methode in einer Klasse implementiert.
Eine Operation kann in verschiedenen Klassen verschiedene Implementierungen erhalten, dabei wird jedoch stets die abstrakte
Verarbeitungsvorschrift der Operation eingehalten.
- Operator |

- Ein O. ist eine Rechenvorschrift in Symbolform wie z.B. der Vorzeichenoperator - (Ändere das Vorzeichen) oder der Additionsoperator
+ (Bilde die Summe).
- Paket |

- Pakete dienen zur Gruppierung von inhaltlich zusammengehörigen Klassen und Schnittstellen. Ein Paket stellt eine Bibliothek
für einen bestimmten Zweck dar.
- Polymorphie |

- Vielgestaltigkeit; hier insbesondere von
Operation und von
Objekten
- Polymorphie von Objekten |

- Eine Polymorphie von Objekten gibt es nur bei Vererbungshierarchien. An die Stelle eines Objektes in einem Programm kann stets
auch ein abgeleitetes Objekt treten. Der Grund dafür ist, dass ein Objekt einer abgeleiteten Klasse polymorph ist. Es kann
sich als Objekt einer abgeleiteten Klasse, aber auch als ein Objekt irgendeiner Basisklasse verhalten.
- Polymorphie von Operationen |

- Bedeutet, dass eine Operation vom Objekt selbst interpretiert wird, d.h. dass der Sender einer Nachricht nicht die Klasse
des Empfängers, sondern nur den Namen des Empfänger-Objektes kennen muss und damit nicht wissen muss, wie die Methode in der
Empfänger-Klasse implementiert ist.
- Problembereich oder Anwendungsbereich |

- Der Problembereich oder Problem Domain ist die Welt der Anwendung. Er ist derjenige Auschnitt aus der realen Welt, der später
durch die zu realisierende Software abgedeckt werden soll.
- Protokoll |

- Menge der Methoden, die für ein Objekt aufgerufen werden können, wird "Protokoll” eines Objektes genannt. Nach aussen ist
von einem Objekt nur sein Protokoll sichtbar.
- Quellcode |

- Ein in einer Programmiersprache geschriebenes Programm oder Programmstück.
- R-Wert |

- Ein R-Wert ist ein Wert, dem keine Adresse im Speicher zugeordnet ist und der nur temporär existiert.
- Gegensatz:
L-Wert.
- Referenztyp |

- Variablen eines Referenztyps stellen Referenzen (Zeiger) dar. Dies bedeutet, dass die gesuchte Information an einer anderen
Stelle steht, nämlich an der Stelle, auf die die Referenz verweist.
- Rekursion |

- Ein rekursiver Algorithmus enthält im Falle einer direkten Rekursion Abschnitte, die sich selbst direkt aufrufen. Im Falle
einer indirekten Rekursion rufen sich Abschnitte wechselseitig auf.
- Schnittstelle |

- (en: interface).
- Selektion |

- Fallunterscheidung.
- Sichtbarkeit einer Variablen |

- Die S. einer Variablen bedeutet, dass man von einer Programmstelle aus die Variable sieht, das heisst, dass man auf sie über
ihren Namen zugreifen kann.
- Sohnklasse |

- Abgeleitete Klasse, die direkt von einer Vaterklasse abgeleitet ist. Sohnklasse und Vaterklasse stehen in direkt benachbarten
Hierarchieebenen.
- Standardtyp, oder Basistyp |

- Eine Programmiersprache stellt selbst standardmässig einige Datentypen bereit, die ein Programmierer in der vorgesehenen Bedeutung
ohne weitere Massnahmen verwenden kann. Ein Beispiel hierfür ist in Java der Datentyp int.
- Startklasse |

- Java-Klasse, die eine Methode main() enthält, und damit von der Virtuellen Maschine gestartet werden kann.
- String (en) |

- Zeichenkette, d.h. eine bestimmte Folge von zusammengehörigen Zeichen.
- Subklasse (abgeleitete Klasse, Unterklasse, Subklasse) |

- Klasse, die von einer anderen Klasse abgeleitet ist, ist eine Subklasse dieser Klasse.
- Superklasse (Basisklasse, Oberklasse) |

- Klasse, von der eine andere Klasse abgeleitet ist.
- Systemklasse |

- Java stellt in umfangreichen Klassenbibliotheken Systemklassen bereit, die der Programmierer in seinem Programm verwenden
kann.
- This-Referenz |

- Referenz "this" (ein Zeiger) auf das aktuell betrachtete Objekt.
- Typkonvertierung |

- siehe
Casten.
- Ueberschreiben |

- Definiert eine Unterklasse eine Methode mit demselben Namen, Rückgabetyp und derselben Parameterliste wie eine Superklasse,
so ist direkt über den Namen nur die Methode der Unterklasse sichtbar. Dies wird als Überschreiben bezeichnet. Physikalisch
findet jedoch kein Überschreiben statt. Wenn auch nicht direkt über den Namen, so kann dennoch über andere Mechanismen auf
die überschriebene Methode zugegriffen werden.
- Unterklasse |

- siehe
Subklasse.
- Variable |

- Eine Variable in einer Programmiersprache ist eine benannte Speicherstelle im Arbeitsspeicher des Rechners. Über den Variablennamen
kann der Programmierer auf die entsprechende Speicherstelle zugreifen. Eine Variable hat vier Kennzeichen: Variablennamen,
Datentyp, Wert und Adresse. In Java ist die Adresse einer Variablen dem Programmierer verborgen.
- Variable, lokale |

- Variable, die nur innerhalb einer Methode oder innerhalb eines Blocks lebt. Dies bedeutet, dass nur während der Abarbeitung
der Methode bzw. des Blocks für sie Platz im Arbeitsspeicher bereit gestellt wird.
- Vaterklasse |

- Klasse, von der eine Sohnklasse abgeleitet ist. Sohnklasse und Vaterklasse stehen in direkt benachbarten Hierarchieebenen.
- Verdecken |

- Gibt es in einem Programmstück mehrere gültige Variablen, die den gleichen Namen tragen, wie z.B. ein Datenfeld und eine lokale
Variable mit demselben Namen, so ist über den Namen in definierter Weise nur eine der Variablen erreichbar. Auf die andere
kann direkt über den Namen nicht zugegriffen werden, mit anderen Worten, sie ist verdeckt.
- Vererbung |

- Eine Unterklasse erbt alle Methoden und Datenfelder ihrer Superklasse. Sie müssen bei der Definition der Unterklasse nicht
erneut angeschrieben werden.
- Virtuelle Maschine |

- Eine virtuelle Maschine verbirgt eine spezielle Plattform vor einem Programm. Damit wird erreicht, dass Programme Plattform-unabhängig
- mit anderen Worten portabel - werden. Natürlich braucht man für jede Plattform die entsprechende virtuelle Maschine.
- Wrapper-Klasse |

- Eine W. wird gebraucht, wenn man ein nicht-objektorientiertes Verhalten in eine objektorientierte Form bringen muss. Bespiele
hierfür sind das Wrappen (Einpacken) einer Prozedur in Form einer main()-Methode in eine eigene Klasse oder das Einpacken
einer Variablen eines einfachen Datentyps in die Gestalt eines Objektes, das in seinem Innern eine einfache Variable enthält.
Index des Online-Glossars Java
Abstrakte Basisklasse | Abstraktion | Aggregation | Applet | Array | Attribut | Basisklasse | Bindung | Bindung, frühe (statische) | Bindung, späte (dynamische) | Bit | Block | Browser | Byte | Casten | Datenfeld | Datentyp | Datentyp, abstrakter | Datentyp, einfacher | Datentyp, selbst definierter | Default-Konstruktor | Default-Konstruktor, voreingestellter | Exception | Exemplar | Gültigkeit | Hauptprogramm | Information Hiding (en) | Initialisierung | Instantiierung | Instanz | Instanzmethode | Instanzvariable | Iteration | Java-Anwendung | Java-Plattform | JDK | Kapselung | Klasse (en: class)
| Klasse Object | Klasse, abgeleitete | Klassenmethode | Klassenvariable | Komposition | Konstante | Konstruktor | Konstruktor mit Parameter | Kontrollfluss | Kontrollstruktur | L-Wert (en: l-value) | Lebensdauer | Lösungsbereich | Mehrfachvererbung | Methode | Modifikator | Nebeneffekt | Oberklasse | Objekt | Operand | Operation | Operator | Paket | Polymorphie | Polymorphie von Objekten | Polymorphie von Operationen | Problembereich oder Anwendungsbereich | Protokoll | Quellcode | R-Wert | Referenztyp | Rekursion | Schnittstelle | Selektion | Sichtbarkeit einer Variablen | Sohnklasse | Standardtyp, oder Basistyp | Startklasse | String (en) | Subklasse (abgeleitete Klasse, Unterklasse, Subklasse) | Superklasse (Basisklasse, Oberklasse) | Systemklasse | This-Referenz | Typkonvertierung | Ueberschreiben | Unterklasse | Variable | Variable, lokale | Vaterklasse | Verdecken | Vererbung | Virtuelle Maschine | Wrapper-Klasse